Ich glaube an das Heilige Marketing…

Das heilige Marketing? Ist das nicht reichlich blasphemisch, könnte man sich da jetzt fragen. Und doch wird heute oft vom „Markt des Glaubens“ gesprochen, bei dem sich die Konsumenten ganz nach Gusto bedienen können – da eine Prise Buddhismus, hier ein Hauch Naturverbundenheit und Bäume umarmen, noch ein wenig Sternzeichen dazu und fertig ist er, der „Glaube to go“.

Der Jesuiten-Pater meiner Nachbargemeinde sprach jüngst von der „spirituellen Marktwirtschaft“, in der sich der christliche Glaube behaupten müsse – und seitdem bin ich im Namen des Herrn unterwegs – mit spirituellem Marketing!

Spaß (?) beiseite: Das Thema „Glaube“ beschäftigt mich schon seit langer Zeit und das Ergebnis ist mein neuer Podcast: „Erzähl mir von deinem Glauben – ein persönlicher Podcast“:

Und hier stockt der geneigte Lesende vielleicht schon, denn: Was soll denn das sein, ein „persönlicher Podcast“?

Ganz einfach: Ich möchte mit Menschen über ihren Glauben und ihre Glaubenserfahrung sprechen – und das weit über Religionen hinaus. Nicht immer muss man an Gott oder Götter glauben, manche glauben auch an Sternzeichen, den freien Markt, sich selbst, die Kunst, das fliegende Spaghetti-Monster, das Schicksal, den Zufall, Bayern München oder oder oder.

Eines gibt es aber nicht: den richtigen Glauben. Oder den falschen. Oder wie man zu glauben hat. Jeder Mensch glaubt individuell, ganz persönlich und hat somit auch seine ganz eigene Glaubensgeschichte.

Ich bin mir sicher, dass diese vielen kleinen Erzählungen uns ein großes Bild des Glaubens geben werden.

Jede Folge stellt die gleichen Fragen in den Mittelpunkt: Wie ist man zu seinem Glauben gekommen – oder wie ist der Glaube zu einem gelangt? Wie lebt man seinen Glauben im Alltag und trägt diesen nach außen? Und mit welchen Zweifeln hat man schon gekämpft und wie haben diese Glaubenskrisen diesen vielleicht nur noch stärker gemacht?

Zurück zum Marketing:

San Precario – der heilige Precarius

Wie ich oft betone, ist Marketing eine Form moderner Alchemie: Man versucht, mit dem Stein des Weisen Gold zu machen, kann aber froh sein, wenn am Ende wenigstens Porzellan dabei herauskommt. Marketing ist „trial & error“ und man muss ganz doll daran glauben, dass eine Kampagne auch den Erfolg bringt, den uns der Werber zuvor versprochen hat. Doch auch sonst finden wir in der Wirtschaft nicht nur den Irrglauben an den freien Markt, der schon alles richten wird, sondern auch den Glauben an den Erfolg von Unternehmen, deren Geschäftsmodelle bis heute nur Verluste angehäuft haben – und bei denen sich das perspektivisch auch nicht ändern wird. Wer hat nicht alles, wider den mahnenden Worten mancher Warner, an das Modell „Wirecard“ glauben wollen?

Googelt man „Marketing“ und „heilig“ dann drehen sich die Ergebnisse in erster Linie um den „heiligen Gral“, das Nonplusultra. Vielleicht glauben wir Marketeers doch besonders stark an Wunder?

Und nicht nur wir: Auch die Konsumenten hängen an den Lippen von Influencern und glauben ihnen jedes Wort, sie haben fast schon den Status von Heiligen. Wir tragen das Markenprodukt mit einem Logo als Monstranz unserer Selbst vor uns her und so weiter und so weiter.

Abschließend möchte ich euch an dieser Stelle die Auftakt-Folge noch zu Gehör geben: Hier erzählt Pater Gerald Tanye von seiner ganz persönlichen Glaubenserfahrung:

 

 

 

Doch schon in den nächsten Folgen spreche ich mit einer Künstlerin über ihren Glauben an die Liebe und an Schutzengel und einem jungen Mann über seinen Glauben an die Musik. Es bleibt also spannend…

Zu finden sind diese und alle kommenden Folgen überall dort, wo es Podcasts gibt, also auf Spotify, Deezer, bei iTunes und Amazon und, und, und….

 

Warum nicht jeder Kaffeefilter eine Filtertüte ist

Wieder einmal war ich zu Gast bei den Herren von „Zweiaufeins„, wenn auch corona-bedingt nur am Telefon und nicht im radioeins-Studio. Thema der Sendung war „Filter“ und ich sollte ihnen nun brühwarm ein wenig über die Filtertüte berichten:

Tatsächlich ist der Begriff „Filtertüte“ als eingetragenes Warenzeichen gesetzlich geschützt – und zwar von der Firma Melitta, deren Gründungsfamilie Bentz sich vor über hundert Jahren die Erfindung der Filtertüte patentieren ließ. Vor der Erfindung der Filtertüte wurde das Kaffeepulver entweder komplett in das aufgebrühte Wasser gegeben und dann durch ein Sieb geschüttet oder man verwendete einen Kaffeebeutel, ähnlich wie ein Teebeutel, der mehrmals verwendet wurde, aber als Nachteil mit sich brachte, dass der Kaffee bitter schmeckte.

Eine weitere Methode der Kaffeezubereitung war die Verwendung eines herkömmlichen Siebes, in das ein Leinentuch oder ein ausgeschnittenes Löschpapier eingesetzt wurde. Auftritt Melitta Bentz, die um die Jahrhundertwende schwer davon genervt war, dass ständig Kaffeesatzkrümel zwischen ihren Zähnen kleben blieben. Melitta, damals 34, schlug mit Hammer und Nagel Löcher in einen Messingtopf, legte ein Löschblatt aus dem Schulheft ihres Sohnes auf den Boden und hat so den Kaffeefilter erfunden. Diese Weise, mittels einer Art Löschpapier und einem blechernen Trichter Kaffee zuzubereiten, wird bereits in der 1784 erschienenen „Oeconomischen Encyclopädie“ von Johann Georg Krünitz unter dem äußerst ausführlichen Eintrag „Kaffe“ als bekannt vorausgesetzt – und als beste Art der Kaffeebereitung gepriesen. Aber offenbar hatte sich zuvor noch niemand die Mühe gemacht, diese Idee zu Geld zu machen. 1908 war sie nun nach einigen Weiterentwicklungen so weit, einen Filtertopf zusammen mit passenden, kreisrunden Filtrierpapier-Scheiben anzubieten. Die zylindrischen Gefäße bestanden zunächst aus Aluminium und trugen die Prägung „Original Melitta“.

Nachdem  ihr das kaiserliche Patentamt einen Gebrauchsmusterschutz für ihren Filter erteilte, meldeten Melitta und Hugo Bentz mit 73 Pfennigen Startkapital beim Dresdner Gewerbeamt ein „kaufmännisches Agentur- und Kommissionsgeschäft“ an. Zunächst produzierte Familie Bentz ihre Filtertüten in der heimischen Wohnung, im Jahr 1915 zog die Firma in eine ehemalige Schlosserei um.

Doch auch diese wurde schnell zu klein und so zog die Firma 1929, nachdem zudem beide Söhne in das Unternehmen eingestiegen waren, nach Minden, da in Dresden keine angemessenen Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Bis heute wird „Melitta“ von einem Familienmitglied (mit)geleitet. Die Filtertüte, so wie wir sie heute kennen, wurde dann 1937 zusammen mit dem dazugehörigen, mit Ablaufrillen versehenen Aufsatz patentiert.

Es ist übrigens vollkommen egal, ob man weiße oder braune Filtertüten verwendet: Die braun eingefärbten Filtertüten sollen lediglich den Eindruck erwecken, dass sie aus ressourcen-schonenden Rohstoffen gefertigt wären. Aber alle anständigen Kaffeefilterpapiere sind sowieso kompostierbar und müssen, wenn überhaupt, chlorfrei und natürlich gebleicht sein.

Filterpapier ist per Definition ein „holzfreies, ungeleimtes, aus Hadern hergestelltes Saugpapier, das durch besondere Reinheit gekennzeichnet ist und dessen Scheidefähigkeit und Filtriergeschwindigkeit definiert sind.“ Hadern sind eigentlich Papiere aus Stoffresten, allerdings werden in der Herstellung von Filterpapier eher Faserstoffe aus Nutzpflanzen verwenden. Hochwertig sind diese Papiere in jedem Fall, denn sie müssen je nach Papierstruktur und Faserzusammensetzung sehr genau bestimmen können, welche Stoffe voneinander geschieden werden sollen und mit welcher Schnelligkeit das passiert. So gelangen am Ende einer normalen Filterbenutzung etwa 22 Prozent der Inhaltsstoffe, die aus einer Bohne gelöst wurden, im Kaffee, inkl. 20% der Kaffee-Öle.

Zurück zu Melitta. Die Werke wuchsen nach dem Krieg weiter in verschiedene Geschäftsfelder. Zunächst stieg man in das Porzellangeschäft ein: Mit den Kaffee-, Tee- und Tafelservice aus Porzellan und Steingut von Melitta wurde der Begriff des „schön gedeckten Tischs“ in der Wirtschaftswunderzeit maßgeblich geprägt. Später kamen dann Produkte wie Süßigkeiten und vor allen Dingen Kaffee dazu: So produzierte Melitta als erster Hersteller filterfein gemahlenen und vakuumverpackten Kaffee.

Heute gehören zur Melitta-Holding auch Produkte wie Reinigungsmittel für den Haushalt, Staubsauger- und Müllbeutel (Marke Swirl) und Frischhalte-Produkte. Bekannte Marken sind z.B. „Swirl“ und „Toppits“.

In diesen Text eingestreut habe ich euch einige der Werbespots mit dem „Melitta-Mann“ Egon Wellenbrink. Von 1989 bis 1999 stand dieser in über 130 verschiedenen Werbespots vor der Kamera. Regisseur in den ersten drei Jahren war übrigens der bekannte Schweizer Komiker Emil Steinberger.

Melitta hat im Rahmen der Corona-Epidemie weltweit Millionen von Mund-Nase-Schutzmasken hergestellt und die erste Million Masken an Gesundheitseinrichtungen verschenkt.

 

 

 

Wenn ich nur so begehrt wär‘ wie der bebo sher

Wer sich jetzt fragt, wer oder was ein „bebo sher“ ist, ist entweder spätgeboren oder nicht in den ostdeutschen Bundesländern sozialisiert worden. Oder beides. Ich persönlich kenne den „bebo sher“ auch nur aus ulkig-kultigen Werbspots:

„sher“ ist natürlich nicht entstanden aus der Unkenntnis der englischen Sprache, sondern steht für „schnell – hautschonend – elektrisch – rasiert“. Und „bebo“ ist das Kürzel für den VEB Bergmann Borsig.

Bergmann Borsig war eigentlich ein Betrieb der Schwerindustrie, der Generatoren, Turbinen und andere Bauteile für Kraftwerke herstellte. Die Produktion des „bebo sher“ erfolgte daher auch nicht freiwillig: Der Ministerrat der DDR sah die Folgen der Mangelwirtschaft an Konsum- und Gebrauchsgegenständen und suchte nach einer Lösung. 1953 wurden per Beschluss die großen Produktionsbetriebe dazu verpflichtet, neben ihren eigentlichen Produkten auch Güter des täglichen Bedarfs herzustellen. Bei Bergmann Borsig war das nicht nur der Rasierer, sondern auch Rollschuhe, Schlittschuhe und Schlüsselringe.

Ich finde es spannend, dass in Corona-Zeiten das, was damals zwangsweise angeordnet wurde, heute eine Überlebensstrategie geworden ist: Craft-Bier-Brauereien haben kurzfristig Desinfektionsmittel hergestellt, Trigema hat Masken genäht, Theater-Werkstätten haben Plexiglaswände gebaut und verkauft. Und ich meine Überlebensstrategie ganz ernst, denn ich bin davon überzeugt, dass die fatalen Auswirkungen (nicht nur) auf Produktions- und Zulieferbetriebe erst im Herbst und Winter dieses Jahres spürbar werden. Wer jetzt in der Lage ist, kreatives und innovatives Potential zu sehen, zu entwickeln und sich auf die so neu entstehenden Märkte zu begeben, hat eine gute Chance, gestärkt aus der Krise herauszukommen.

Business as usual, das Hoffen auf die Rückkehr in eine „Normalität“ wie vor Corona, das Verharren in der Starre, das werden die Sargnägel für manche Betriebe sein.

An dieser Stelle möchte ich meine Freunde von den Fabriktestern erwähnen, die seit über 10 Jahren produzierendes Gewerbe darin trainieren, ihre Produktion zu optimieren und ihren Vertrieb zu verbessern. Sie haben schnell reagiert und stehen interessierten UnternehmerInnen zur Verfügung, um diese Potenziale zu erkennen und – wie Schätze – zu heben. Denn oftmals hilft der Blick von aussen, die Chancen zu sehen, die die Betriebsblindheit unsichtbar macht.

Und daher kann ich nur mit einer Frage schließen: „Was wird Ihr bebo sher?“

 

 

 

 

7 Gründe, warum Listen immer noch funktionieren (mit gifs!)

Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Feeds nur noch aus „Listicles“ (einer Kombinationen aus Liste (engl. „list“) und Artikel (engl. „article“) ) bestehen. „Die 15 wichtigsten Tralalas“, die „6 Insider Tipps für erfolgreiches Was-weiß-ich“ und so weiter. Alles, was so in den Content-Marketing-Abteilungen herumspringt, scheint ausschließlich auf Listicles fokussiert zu sein: einfach zu machen, schnell zu konsumieren, noch schneller wieder verdaut und vergessen. Listicles sind der Big Mac des Content Marketing, Fast Food. Doch warum funktionieren sie immer noch?

  • 1. Wir sind mit Listen vertraut – seit Kindheitstagen

Der Wunschzettel zu Weihnachten? Eine Liste. Welche Kinder können zum Geburtstag eingeladen werden? Eine Liste. Sternchen sammeln für Haushaltsarbeiten? Eine Liste. Das Hausaufgabenheft? Eine Liste. Und womit fixt man die lieben Kleinen richtig an? Genau: mit dem „Lotta-Leben Listenbuch“.

Doch auch sonst werden wir in unserer Vergangenheit schnell fündig: die zehn Gebote, die sieben Todsünden, die zwölf Heldentaten des Herkules, die sieben Weltwunder (würden heute wahrscheinlich eher mit “ die sieben coolsten places to see – mit Instagram-Selfie-Spot-Tipp“ heissen).

Wir werden zudem tagtäglich von Input überflutet: „Diesen Tsunami an Informationen versucht unser Gehirn automatisch zu sortieren und ihren Sinn zu erkennen. Deshalb werden wir von Listicles angezogen.“, so beschrieb schon der Autor Steve Denning deren Magnetismus.

Wir haben also das Listendenken quasi bereits in unseren Genen angelegt („die fünf wichtigsten Sequenzen unserer DNA“).

  • 2. „Ich hab doch keine Zeit! Zum Lesen!“

Online-Leser lesen anders: Das Lesen eines Online-Textes dauert rund 25% länger als das Lesen eines Print-Textes, was daran liegt, dass am Bildschirm die Augen schneller ermüden und wir uns schlechter konzentrieren können. Wir lesen im Internet zudem meist nicht Zeile für Zeile, sondern scannen die Inhalte von oben nach unten und dabei nehmen wir zunächst die Überschriften wahr. Listicles bestehen ja fast nur aus Überschriften…. Sie sind also der perfekte kleine Ablenkungssnack für Zwischendurch, wenn man es denn schafft, sich wieder loszureissen.

  • 3. Ich hab doch keine Zeit! Zum Schreiben!“

Braucht man ja auch nicht. Der Druck in den Social Media Abteilungen ist ohnehin riesig groß, jeden Tag muss mehrmals irgendetwas abgesondert werden, was man den Netzwerken in den Rachen werfen kann. Schneller kann Content jedoch nicht erstellt werden – und da es weder so etwas wie Wissen noch einen roten Faden benötigt (die Reihenfolge ist ja beliebig), kann auch der Praktikant den lieben langen Tag Listen schreiben. Schnell noch ein paar lustige gifs hinzugefügt und schon ist die Aufmerksamkeit gesichert! Wer mir das nicht glaubt, der klicke einfach auf „listverse„, dem Universum aller Listicles…

Wenn mir also eines Tages nichts mehr einfällt, dann kommen die „5 wichtigsten Marketing-Bücher, die ihr gelesen haben müsst“, die „8 wichtigsten Marketing-Dokus, die ihr gesehen haben müsst“, der „1 wichtigste Marketing-Podcast, den ihr gehört haben müsst.“ – und: „Die 5 Haltungen, in denen ich bei 36 Grad am wenigsten schwitze, wenn ich mich nicht bewege.“ Das ist eine Drohung, kein Versprechen.

  • 4. Die Millenials lieben Listicles!

Ja, aber die lieben auch Club Mate, Matcha Eis und TikTok. Nächster Punkt, bitte.

  • 5. Die Hoffnung stirbt zuletzt

Zugegeben, auch ich klicke auf Listicles, manchmal. Hat wohl was mit Sadomasochismus zu tun. Denn auch, wenn ich weiß, dass von den „10 Geheimtipps an deinem Urlaubsort“ mindestens 7 in jedem Reiseführer (print wie online) stehen und 2 schon wieder geschlossen sind, so ist doch insgeheim die Hoffnung da, dass einer, ja wenigstens nur einer der Tipps wirklich etwas neues ist. Nur spätestens nach dem Listicle ist der dann auch nicht mehr geheim, sondern überlaufen.

  • 6. Keine Fragen mehr, Euer Ehren!

Listen sind aufgrund ihrer Struktur nicht nur leicht zu konsumieren, sondern sie bringen uns auch eine ersehnte Eindeutigkeit. So – und nicht anders ist die Welt und das Leben. Das Prinzip „Bestseller-Liste“: Auf der Liste zu erscheinen, ist bereits ein Erfolg. Wer sie anführt, ist ein Siegertyp. Und so stillen Listicles das ewig-menschliche Bedürfnis nach Wettbewerb, Vergleichbarkeit und Eindeutigkeit. Was viele lesen, muss auch gut sein. Und für die Non-Konformisten gibt es ja noch die Liste mit den Geheimtipps… Wenn auch die Inhalte keinen Mehrwert bieten, so doch die Struktur: Alles wird einfach, eindeutig und klar.

Die Mehrdeutigkeit der Welt und unseres Lebens überfordert ja viele von uns. Wie schön, dass Listen unsere Lebensbereiche strukturieren… Und natürlich empfinden wir so etwas wie tiefe Dankbarkeit dem Schöpfer dieser Listen – und vielleicht binden wir uns ja sogar dauerhaft an diesen Contentlieferer.

7. Mach mit, mach’s nach, mach’s besser!

Listen sind nie vollendet. So willkürlich die Anzahl der Items sind (und angeblich sollen ja Listen mit 29 Bestandteilen besonders erfolgreich sein), so unvollständig bleiben sie jedoch. Und das kann nun zum „Call to action“ genutzt werden, in dem man die Lesenden dazu aufruft, die Liste doch um ihre Ideen und Vorschläge zu erweitern. Jetzt betreten wir endgültig die heilige Halle der Interaktion im Tempel des Content-Marketing.

Achtet doch selbst einmal darauf, wie viele Liste euch täglich begegnen – nicht nur online, sondern auch in Printmedien oder im Fernsehen lauern Listicles auf uns. Und mein Haus- und Hofsender „radioeins“ beschert uns jeden Sommersonntag die 100 besten Songs. Es gibt also kein Entkommen. Wollen wir überhaupt entkommen? Wenn nein, welches sind denn eure Lieblingslisten? Was gefällt euch am Listicle-Wahn und was nervt euch? Nutzt die Kommentarfunktion und diskutiert doch einfach mit…. 😉

 

 

 

Ich geh‘ mal in den Garten und pflück‘ mir frischen Fisch!

Klingt absurd, oder? Aber es gibt eben auch „veganen Fisch“ und darüber sprach ich vor einiger Zeit mit Daniel von „Zwei auf eins“ im radioeins-Interview:

Nun sind vegane Produkte keine Neuheit mehr und auch vegane Fischprodukte oder Meeresfrüchte gibt es als Nischenprodukte schon seit geraumer Zeit. Aber Frosta hat sich des Themas angenommen und ist nun – wenn auch vorsichtig – in die Offensive gegangen mit „Fisch vom Feld„.

Die Überfischung der Meere, wachsendes Umweltbewusstsein und der Umstieg der Verbraucher auf nicht-tierische Produkte beschäftigen die Fischbranche, wobei der generelle Trend zu veganen Produkten nach wie vor ungebrochen ist: So verzeichnet die Firma Quorn, die seit 1985 vegetarische Lebensmittel herstellt, gerade die besten Verkaufszahlen in ihrer Geschichte und die Rügenwalder Mühle wird in 2020 voraussichtlich fast 40% ihres Umsatzes mit Fleischalternativ-Produkten erwirtschaften.

Für Frosta geht es dabei nicht nur um ein gutes Image, sondern tatsächlich auch um ein ökonomisches Problem: Fisch und Gemüse werden im Einkauf immer teurer: Der Preis für Alaska-Seelachs stieg in 2019 allein um fast 50%. Aber diese Preiserhöhung lässt sich nicht einfach an den Kunden weiterreichen und im Handel durchsetzen, so dass die Margen in den Keller fielen.

„Fisch vom Feld“ soll also nun der Rettungsschlag aus diesem Dilemma werden:

Weiße Bohnen, Blumenkohl und andere weiße Gemüsearten bilden die Grundlage, denn der Gemüse-Fisch muss ja weiß aussehen, was bei vielen anderen proteinhaltigen Lebensmitteln einfach nicht der Fall ist. So färben Algen oder grüne Bohnen den Fisch eben – grün. Nicht so appetitlich….

Auch auf Soja wurde aus Umweltgründen verzichtet. Doch der alternative Fisch sollte nicht nur wie Fisch aussehen, er musste auch so schmecken und das gleiche Mundgefühl erzeugen. Da kommt nun ein kleiner Trick zugute, denn viele der Fischprodukte werden ja paniert verzehrt – und da sitzt das knusprige Gefühl und viel von dem Geschmack. Und, Hand auf’s Herz, so ein Fischstäbchen schmeckt nun wirklich selten nach Fisch…. Panade, Soße, Beilage und schon ist die Illusion perfekt!

Und so ist „Fisch vom Feld“ frei von deklarations­pflichtigen Zusatz­stoffen, Geschmacks­verstärkern, Aromen, Farb- und Konservierungs­stoffen.

Wem jetzt das Wasser im Munde zusammenläuft und wer sofort zum nächsten Supermarkt des Vertrauens sprinten möchte, den muss ich leider enttäuschen: Die Produkte werden zunächst in Großküchen, Kantinen und der Systemgastronomie getestet.

Wer jedoch in Berlin wohnt, der könnte sich die Wartezeit ein wenig verkürzen, in dem er vegane Sushi probiert, zum Beispiel im Secret Garden in Friedrichshain!

Ich persönlich muss bei diesem Thema ja die ganze Zeit an etwas völlig anderes denken, nämlich an „Findet den Fisch!“ (Guck doch mal im Rüssel nach!). Aber ich gehöre ja auch zur Generation W (?!). Für alle anderen:

 

 

 

 

Auch Sie, ja Sie, können mit Porno ganz groß rauskommen!

Dass ich so etwas titeln würde, habe ich mir auch nie träumen lassen, aber es ist wahr: Porno kann kleinen Unternehmenden den großen Erfolg bringen. Und Sie müssen sich noch nicht einmal ausziehen dafür!!

Pornhub, die kanadische Plattform für die schnelle Befriedigung zwischendurch, bietet kleinen Betrieben nämlich „ein großes Paket“ an:

Weltweit (!) können sich Unternehmen dafür bewerben, solange diese weniger als 100 Mitarbeitende haben. 1.000 Businesses werden ausgewählt und erhalten kostenfreie Werbeschaltungen, die zudem von der Pornhub Agentur Officer & Gentleman ebenso kostenfrei gestaltet werden.

Ok, warum sollte man als aufstrebende kleine Firma nun ausgerechnet auf Pornhub werben? Simple Antwort: Reichweite. Laut Pornhub besuchen 120 Millionen „unique visitors“ die Seite täglich. Pornhub verspricht, insgesamt 1 Milliarde Page-Impressions zu verschenken.

Porno ist ja zwischenzeitlich gesellschaftsfähig und Mainstream geworden – und hat nichts mehr mit den schmuddeligen Bahnhof-Kinos zu tun, in die sich früher Männer mit hochgestellten Mantelkrägen hineingeschlichen haben. Alle Altersklassen, alle Geschlechter, alle Bildungsgrade tummeln sich auf den xxx-Seiten. Und die zehn ausgewählten Beispiele im Video zeigen ja auch, dass die Betreiber*innen sich nie vorstellen konnten, je auf einer Pornoseite zu werden, es ihrem Geschäft aber durchaus einen kleinen Turbo gebracht hat.

Natürlich ist dies auch ein cleverer Marketing-Stunt von Pornhub, um damit das eigene Werbegeschäft zu promoten. Kreativ waren sie schon immer, ob sie nun Familienspots zu Weihnachten produzierten, Gutscheine für den Valentinstag verschenkten oder einfallslosen Kindern bei der Wahl des Muttertagsgeschenkes halfen:

Einfacher war es jedenfalls nie für kleine Unternehmen, kostenfrei eine hohe Reichweite zu bekommen. Also bewerbt euch und mit etwas Glück sprechen auch eure Neukunden euch demnächst mit „Ich hab da ihre Anzeige bei Pornhub gesehen“ an….

Das bisschen Werbung macht sich doch von selbst, sagt mein Chef…

Der schlimmste Satz lautet in allen Unternehmen gleich: „Das haben wir schon immer so gemacht!“. Dicht gefolgt von: „Das bisschen Marketing macht bei uns der Chef mit“. Warum das zu kurz gedacht ist, habe ich im radioeins-Interview mit den Herren von „Zweiaufeins“ erörtert:

Wie im Interview erzählt, gibt es immer die Möglichkeit, Botschaften in die Köpfe der Konsumenten reinzuhämmern – wenn man das entsprechende Budget dafür zu Verfügung hat. Wenn nicht, dann heißt es: „Auffallen um jeden Preis!“. Aber ob ich beim nächsten Mal, wenn ich „Gas, Wasser, Scheiße“ denke, mich automatisch an Werner Harm erinnern werde….ich bezweifle es.

Neudeutsch gesprochen ist es in diesem Beispiel jedoch schon einmal gelungen, „Content“ zu schaffen, denn natürlich habe ich das Bild auf allen meinen sozialen Kanälen geteilt und Herrn Harm damit mehr Kontakte beschert, als er vielleicht auf klassische Weise erreicht hätte.

Im Marketing verschieben sich die Schwerpunkte: Es geht heute nicht mehr darum, mit langweiligen Werbebotschaften den Menschen auf die Nerven zu gehen, sondern stattdessen diese lieber quasi magisch anzuziehen, in dem man ihnen an möglichst vielen Kontaktpunkten spannende Inhalte anbietet. Inbound-Marketing wird das genannt und soll die neue Allzweckwaffe gegen Werbemüdigkeit sein (meine Skepsis schimmert hier etwas durch…).

Aber im Grunde mache ich hier nicht anderes: Mit dem radioeins-Interview habe ich unterhaltsamen Content geschaffen, den ich hier im Blog noch einmal aufbereite. Und natürlich poste ich dieses Blogbeitrag bei Facebook, Twitter, LinkedIn, Xing und Instagram und multipliziere so den Content – wie seid ihr zu diesem Post gekommen?

Und wenn jetzt irgendwann mal jemand einen Workshop, Vortrag oder einen Dozenten zum Thema „Inbound-Marketing“ sucht – bei Google beispielsweise -, dann findet er/sie diesen Blogbeitrag und nimmt mit mir Kontakt auf und bucht mich.

Doch das ist natürlich noch nicht alles, den zum Inbound Marketing gehören auch Themen wie Suchmaschinen-Optimierung und -Werbung, Whitepaper, Podcasting, PR, Webinare und vieles mehr dazu.

Wer sich für dieses Thema interessiert – kann natürlich Kontakt mit mir aufnehmen – oder aber einen Blick auf das Angebot der XU-Group werfen, denn für diese habe ich gerade zwei Learning Journeys zu den Themen „Inbound Marketing“ und „Paid Media“ entwickelt und kuratiert mit einem Umfang von jeweils 160 Stunden.

Es ist also komplex – und weit mehr als nur „ein bisschen Werbung“. Natürlich sollte der Chef wissen, was in seinem Marketing passiert, aber alles alleine machen….?!

P.S.

Auch den Titel dieses Posts habe ich einem Song-Klassiker entlehnt, den die „alten Säcke“ unter uns noch kennen – für alle anderen hier noch das Original:

How I never met your mother

Viele Branchen sind von der Corona-Krise hart gebeutelt, so auch die Gastronomie. Gemütlichkeit und schöne Atmosphäre mögen angesichts der Hygiene-Auflagen nicht aufkommen, so dass nach wie vor Take-away und Home-Cooking angesagt sind. Doch:

Bei uns sind nicht nur Menschen zu Gast, sondern auch Innovation und Austausch, Trends und Tradition, Kultur und Politik.

schreiben die Initiatoren des „Leaders Club“ und deshalb versuchen sie, mit der Kampagne #ohnegastokeinhappyend auch darauf aufmerksam zu machen, welch wichtige Rolle Cafés, Bars und Restaurants in unseren Lieblingsfilmen und -serien spielen.

Auf der Website finden sich alle Motive zum Download  und zur Weiterverbreitung, in Hamburg hängen die Motive dank der freundlichen Unterstützung der Wall AG auch in der Öffentlichkeit.

Und in der Tat: Was wäre „Friends“ ohne das Central Perk?

Ein gelungener Ansatz, mit viel Kreativität aufzuzeigen, dass Orte, an denen wir uns treffen, um gemeinsam zu speisen, so viel mehr sind als nur Essen und Trinken:

Wir sind Zuflucht, Treffpunkt, Wohnzimmer und Speisekammer. Wir begleiten Menschen ihr ganzes Leben. (…)

Wir sorgen dafür, dass unsere Zunge Augen macht. Bei uns schmeckt, fühlt, riecht, sieht und hört man sich einmal um die Welt.

führt der Leaders Club aus. Und vielleicht ist dieser Ansatz auch eine Vorlage für andere Branchen? Wo hätte Bastian Balthasar Bux die unendliche Geschichte mitnehmen können, wenn die Buchhandlung geschlossen gewesen wäre? Und wohin hätte Tony Lip im „Green Book“ den Pianisten Don Shirley gefahren, wenn keine Konzerte mehr stattgefunden hätten? Und auch der „Little Shop of Horrors“ funktioniert nur schlecht, wenn der Amazon-Bote Audrey II nach Hause bringt…

Events, kleine Geschäfte, Buchläden, Reisen sind so viel mehr als nur die wirtschaftlichen Aspekte, die momentan im Vordergrund stehen mögen. Aber diese Aspekte sind für viele Menschen abstrakt. Doch wenn man Mneschen erreichen, berühren und aufrütteln möchten, dann muss man konkreter werden. Der Leaders Club geht meiner Meinung nach hier einen Schritt in die richtige Richtung. Dringend zur Nachahmung empfohlen!

 

 

Wenn bei Genua die rote Sonne hinter der Akropolis versinkt…

Manchmal werde ich ja das Gefühl nicht los, dass einige Marketing-Abteilungen ihre Kunden für komplett blöde halten, so z.B. Barilla.

 

Zappe ich doch neulich entspannt durch die Werbeblöcke und entdecke folgenden Spot:

Basilikum, Parmesan, Pesto alla Genovese – doch halt, was läuft denn da im Hintergrund? Ein Sirtaki?? Ein Tanz in der Tradition griechischer Volkstänze? Das nenne ich mal Beliebigkeit.

Nun könnte man ja argumentieren, dass im vereinten Europa das alles egal ist und irgendwie Mittelmeerraum eben Mittelmeerraum sei. Hauptsache, es klingt nach Urlaub. Und schließlich gab es in der Antike auch griechische Kolonien auf dem italienischen Festland und Sizilien (gut, bis nach Genua sind sie nie gekommen, aber egal…). Aber warum nennt man das Pesto dann nicht gleich „mediterraneo“? Die betreuende Agentur sitzt wohl in Amsterdam, bei der Entfernung kann man schon mal etwas verwechseln, aber hat denn bei Barilla niemand diesen Spot abgenommen?

Wie man es dreht und wendet, es stimmt vorne wie hinten nicht. Und ich finde es ärgerlich. Denn wenn beim Spot schon geschummelt wird, dann möchte ich gar nicht wissen, was beim Produkt alles nicht ganz „sauber“ ist. Nebenbei bemerkt, kann man sich sein Pesto auch ganz leicht selbst machen – und es gibt übrigens auch sehr schöne traditionelle Musik aus Genua:

Billie, Billie don’t you lose my number…

„Kunde droht mit Anruf“, ist ja immer noch ein gern gemachter Scherz in manchen Büros, gemacht oftmals von dem leicht feisten Kollegen mit den Diddl-Socken. Tatsächlich lässt sich an der Kunden-Hotline bestens ablesen, wie viel wir dem Unternehmen wirklich wert sind und wie ernst man uns nimmt.

Zwei aktuelle Beispiele aus dem Bereich Mobilfunk: Bei Anbieter 1 sprach ich immerhin mit Menschen, allerdings weiß ich bis heute nicht, wo die eigentlich saßen und ob sie meiner Sprache überhaupt mächtig waren, denn anscheinend lasen sie nur ab, was auf dem Monitor vor ihnen stand. Auf meine Rückfragen konnten sie nicht antworten, so dass das Gespräch leider erfolglos beendet wurde. Aber mir wurden wiederholt irgendwelche Gigabyte angeboten, die ich weder brauchte noch wollte.

Bei Anbieter Nummer 2 sprechen nur noch die Chatbots – und damit es nicht zu eintönig wird, gibt es eine weibliche und eine männliche Stimme. Aber auch die haben mir bei meinem Problem nicht helfen können. Ich rief dann übrigens direkt bei dem Shop an, wo ich tags zuvor das sündhaft teure Handy gekauft hatte, das nun Probleme bereitete, aber auch dort gelangte ich – egal zu welcher Zeit – nach 2x Klingeln direkt zum Anrufbeantworter.

Ich glaube, von diesen Geschichten hat jeder welche auf Lager. Wenn man ein Problem hat, dann soll man bloß nicht anrufen, denn im Zweifelsfall gibt es bereits bei YouTube ein Video dazu.

Wie un-end-lich dumm und kundenunfreundlich. Es geht nämlich auch ganz anders:

Taika cans with telephone number on it

Taika, finnisch für Magie, bringt Kaffee in Dosen auf den Markt. Das besondere sind hier die beigefügten Adaptogene, biologisch aktive Pflanzenstoffe, die dem Organismus helfen sollen, sich erhöhten körperlichen und emotionalen Stresssituationen anzupassen. Doch es geht mir gar nicht um das Produkt. Sondern um die nicht sehr unauffällig platzierte Telefonnummer auf den Dosen.

Kalle Freese, einer der Gründer, erklärte dies im Interview:

This is the perfect example of the “wow” experience I love to create for my customers. (…) With Taika, we’re building the version 3.0 of what I call “scalable hospitality:” leveraging technology to accentuate the product experience and enable our customers to connect with the brand in a fun and accessible way.

In the beginning, I put my personal number on the cans so people could text us feedback and order more. It worked so well that we decided to put the number front and center. We’ve had some hilarious philosophical discussions with people trying to figure out whether they’re talking to a bot or a human. It’s fun and weird—a pretty good substitute for not being able to go to your local coffee shop right now.

(Quelle)

Jetzt könnte man meinen, das sei ja nur ein kleiner Gag, aber an anderer Stelle berichteten die Gründer, dass diese direkte Erfahrung, die die Kunden mit der Marke machen, nicht nur die Bindung erhöht, sondern auch eine hervorragende Form der Marktforschung ist und sie viele Interessenten, die sich nur mal „just for fun“ gemeldet hatten, nach 15 – 20 Textnachrichten zum bestellenden Kunden verwandelten.“Ruf! Mich! An!“ funktioniert also auch, wenn man seine Kunden nicht anschreit und mit der Peitsche bedroht…

Man muss eben nur zuhören und seine Kunden als Impulsgeber verstehen – und schon bekommt der Begriff „Kundenwert“ eine ganz neue Bedeutung! Es liegt an der grundsätzlichen Philosophie hinter dem Produkt, denn die Ausgangsfrage der Gründer lautete: „Wie fühlst du dich, wenn du Kaffee trinkst?“. Das führt zu ganz unterschiedlichen Aspekten, denn der eine Kaffee morgens soll uns wach (und ansprechbar) machen, der Kaffee am Nachmittag uns entspannen und der Espresso nach dem Essen soll das Völlegefühl nehmen.

James Hoffmann, einer der Investoren, nennt diesen Ansatz: „Coffee as a destination“

Ok, um ehrlich zu sein, der Kundenwert funktioniert natürlich auch bei Taika (folgt ihnen auf Instagram!) noch im ganz klassischen Sinne, denn eine Dose kostet 5 – 6 $….

Als ich diesen Preis das ersten Mal las, brauchte mein schwaches Herz erst einmal einen frisch gebrühten Kaffee – ganz ohne Adaptogene.

Abschließend für alle diejenigen, die sich an den tollen, titelgebenden Song von Phil Collins aus dem Jahre 1985 nicht erinnern können, hier noch zum Abschluß – vielleicht als Begleitung zum Heißgetränk –  das *räusper* epische Musik-Video: