Bill Gates nie schlecht

Das Thema der heutigen „Zweiaufeins„-Sendung lautet „Mikro“ und an selbiges habe ich mich ins radioeins-Studio begeben, um ein wenig über Microsoft und insbesondere über Bill Gates zu plaudern:

Wie macht man das eigentlich, sein halbes Vermögen verschenken und dann doch wieder zum reichsten Mann der Welt werden? Zunächst müssen wir uns anschauen, wie Bill Gates als Zwanzigjähriger zusammen mit seinem Schulfreund Paul Allen das Microsoft-Imperium aufgebaut hat.

Gates war der Inbegriff des Nerds, der schon zu Schulzeiten (Anfang der 70er) programmierte und mit Allen zusammen einen BASIC Interpreter entwickelte, was – für alle Laien zusammengefasst – mit Programmiersprache zu tun hat. 1975 gründete er mit Allen zusammen ‚Micro-Soft‘, um dieses Programm auch vertreiben zu können.

Kurzer Reise zurück in die Zeit: 1975 hat niemand von uns an PCs gedacht. Im Keller meiner Schule stand der ganze Stolz unseres Mathe-Lehrers, eine Zuse, und dieser Rechner nahm noch einen ganzen Raum ein. Unsere nerdige Informatik-AG bastelte dementsprechend noch mit Lochkarten rum, was mir bald zu langweilig wurde. 1977 startete im SWF die Fernsehsendung „Telespiele“ mit Thomas Gottschalk und das sah dann so aus:

1981 wurde dann die Show in das erste Programm übernommen – just in dem Jahr, in dem Allen und Gates für IBM ein eigenes Betriebssystem entwickelten (tolle Überleitung, oder?). Sie bauten das aus einer Version von QDOS (quick and dirty operating system), was ihnen später die erste Klage wegen Urheberrechtsverletzung einbrachte.

Gates handelte mit IBM einen cleveren Vertrag aus: IBM erhielt nicht, wie sonst damals durchaus üblich, das Copyright. Gates verlangte eine Lizenzgebühr für jede verwendete Version und das Recht, MS-DOS auch an andere Unternehmen verkaufen zu dürfen. IBM glaubte damals nicht daran, dass es jemals einen Massenmarkt für PCs geben könnte und stimmte diesen Vertragsbedingungen daher gerne zu. Ein großer Fehler, wie wir allen wissen, denn 1995 verkauften sich schon über 60 Millionen PCs weltweit, 2005 waren es über 200 Millionen und 2011 über 365 Millionen…und die meisten haben MS-DOS als Betriebssystem – und seit den 90ern das von Gates entwickelte „Windows“ als Benutzeroberfläche.

Damit war die Grundlage für seinen Reichtum gelegt, denn alleine die Microsoft-Aktie stieg Jahr für Jahr. Zwar hält Gates heute nur noch Aktien im Wert von läppischen 330 Mio $, aber sein Vermögen beläuft sich, Stand heute, auf über 80 Milliarden Euro. Auf http://www.live-counter.com/Bill-Gates/ könnt ihr live in Echtzeit mitverfolgen, wie sein Vermögen steigt. Denn angenommen, er würde seine Milliarden nur zu 3% verzinsen, so würde sein Vermögen täglich um über 6,5 Mio. Euro zunehmen: 273.000 € in jeder Stunde = 4.550 € pro Minute = 76 € pro Sekunde!

Natürlich investiert Gates sein Geld in Unternehmensbeteiligungen und so hält er Anteile an Coca Cola wie auch AutoNation, dem größten US-Händler für Neu- und Gebrauchtwagen, und vielen Startups – aber auch an Monsanto. Durch geschickte Investments hat sein Fond-Manager Larson Gates Vermögen von 2009 – 2014 verdoppelt.

Bereits 1999 gründete Gates zusammen mit seiner Frau die „Bill & Melinda Gates Stiftung“ 28 Milliarden $ soll Gates 2007 selbst in seine Stifung investiert haben, deren größtes Ziel neben der Bekämpfung von Krankheiten und Armut das Ende des Welthungers ist. Dafür sammeln sie bei vielen Unternehmen und Unternehmern Geld ein, denn um dieses Ziel zu erreichen, sind 2,5 Billionen US$ (=2.500 Mrd. $) nötig. Auch Waren Buffett hat bereits 82 Mio. Aktien im Wert von 10,5 Mrd $ in die Stiftung gesteckt und angekündigt, 1/6 seines Vermögens an die Stiftung zu vererben. Über 92 weitere Superreiche haben sich diesem Spendenversprechen bereits angeschlossen, denn mehr als eine Absichtserklärung ist es bislang nicht. Pro Jahr investiert die Foundation über 4 Milliarden $ in Gesundheitsprojekte und Impfstoffe. Die mit Abstand größte Privatstiftung der Welt tut also viel Gutes, steht aber auch stark in der Kritik, denn der Trust legt sein Vermögen bei vielen Unternehmen an wie Monsanto, BP, Shell, Exxon, die nicht nur wegen zahlreicher Umweltvergehen, sondern auch wegen Verletzung der Menschenrechte immer wieder in den Fokus geraten.

Dafür, dass die Stiftung den Klimawandel bekämpfen und saubere Energien fördern möchte, ist diese Anlagestrategie doch ein wenig merkwürdig…..

 

 

 

 

 

This is the end of the Supermarkt as we know it

Was nervt am Einkaufen im Supermarkt am meisten? Die sperrigen Einkaufwagen, die einem immer im Weg rumstehen? Die langen Schlangen an den Kassen? Die Kundin vor einem, die die 67 Cent einzeln aus ihrem Portemonnaie sucht? Oder doch eher der Kunde, der seinen Einkauf für 3,89 € mit der Kreditkarte zahlt, 2x seine Geheimnummer falsch eingibt und dann erst noch die in seinem Kalender verschlüsselte Geheimnummer entschlüsseln muss, bevor er endlich zahlen kann?

Oder ganz einfach: alles zusammen??

Unsere Qualen haben ein Ende, denn Amazon hat sich nun daran gemacht, den stationären Lebensmitteleinzelhandel neu zu denken – und das ist dabei herausgekommen:

Keine Schlangen, keine Kassen. Pack & Go sozusagen. Noch ist der Shop in der Betaphase und nur für Angestellte von Amazon zu nutzen, aber 2017 soll der erste Laden in Seattle eröffnet werden. Und wie schon zuvor bei seinen Buchgeschäften wird Amazon das Konzept bei Erfolg breit streuen.

Doch nicht nur Lebensmittel und andere „klassische“ Supermarkt-Artikel, sondern auch fertige Mahlzeiten will Amazon anbieten sowie eine Art „Kochhaus„: Rezepte und genau proportionierte Zutaten, die man dann zuhause in kurzer Zeit zubereiten kann. Und natürlich wird es in den Läden genau das geben, was beim Online-Handel so sehr vermisst wird: das Einkaufserlebnis, z.B. an Live-Kochstationen.

Bitter ist diese Entwicklung für den deutschen Handel, der (wieder einmal) aus dem Mustopp kommt: In Vorbereitung auf den Konkurrenten „Amazon fresh“ haben alle großen Ketten eigene Lieferservices aufgebaut, bei denen sie jedoch nach wie vor draufzahlen, jede Lieferung kostet sie Geld. Doch Amazon denkt gar nicht daran, sich weiter´nur am Online-Handel zu orientieren. Sie haben die Logistik, die Technologie und die Kunden, um solche Konzepte durchzuziehen – und sie sparen Personalkosten, denn Kassierer sind in diesem Modell nicht mehr nötig.

Amazon Go: 2017 in Seattle – und ganz bald auch bei uns um die Ecke…

 

I put a smell on you

Weihnachten steht vor der Tür, es riecht bald lecker nach Zimtsternen, Glühwein, gebrannten Mandeln – und dem Duft eines frisch geöffneten Apple Mac-Kartons.

Denn für alle Apple-Jünger ist sie endlich da, quasi Weihrauch und Taufkerze in einem, die „New Mac“-Duftkerze!

Für lachhafte 24 $ plus Versandkosten bekommt man den einmaligen und unwiderstehlichen Geruch eines frisch ausgepacktes Mac-Books nach Hause geliefert. Da oller Karton jetzt auf Dauer (bis zu 55 Stunden Brennzeit) nicht sooo gut riecht, ist die selbstverständlich handgegossene Kerze mit dezenten Duftnoten von wahlweise Minze, Pfirsich, Basilikum, Lavendel oder Salbei angereichert.

Und – Donald wird es freuen – sie wird in South Carolina hergestellt, ein uramerikanisches Produkt also (was man vom Mac nun nicht wirklich behaupten kann…)

Was kommt als nächstes? Die Deutsche Bahn plant wahrscheinlich schon einen Versuch mit der Berliner-S-Bahn-Duftkerze und auch der andere Mac überlegt bestimmt schon, wie man die Pommes-Verpackung als Aroma einfangen kann. Und auf einmal wird der Schnupfen mein Freund….

 

Aufgedeckt! Die Zahnfee ist in Wirklichkeit ein Feerich!!

Oder wie heißen männliche Feen gleich noch einmal? Egal….

Aus der Schweiz kommt nun diese investigative Hochleistung: Erste Bilder belegen, dass die Zahnfee männlich ist!

Ab sofort werde also auch ich meine zweiten Zähne sammeln, wenn es denn eines Tages so weit sein wird, und unter mein Kopfkissen legen. Und dann auf Herrn Winter warten – und wehe, meine Wünsche werden nicht erfüllt!

Diese schöne Kampagnen-Idee hatte Dr. Winter zusammen mit einer Werbeagentur und sie zeigt, dass gute, witzige Werbung nicht nur den vermeintlich „großen“ Unternehmen vorbehalten ist, und dass auch Dienstleister sich darüber Gedanken machen sollten, wie sie sich clever in Szene setzen können. Auf der sehr amüsanten Website zeigen der Doc und sein Team von „Lückenfüllern“, wie sie uns auf den Zahn wohlfühlen. Und natürlich kann man ihm auch auf Facebook folgen….

Wer da noch Angst vor’m Zahnarzt hat, ist selber Schuld – und ich wäre sofort Patient bei der Fummelfee, wenn es nicht so weit weg wäre…

Eine wirklich gut gemachte Imagekampagne. Wer mehr zum Thema „Eigenmarketing“ und „Wie werde ich zur Marke“ wissen möchte, der kann sich schon einmal den 7. November freihalten, denn da werde ich zu Gast bei „meeet“ in Berlin sein und genau darüber sprechen…

Noch fix die Familie unter Drogen setzen…

„Mami, Mami, ich habe schon wieder mein Spritzbesteck beim Dealer vergessen!“

„Aber mein Schatz, das macht doch nix, wir können doch noch familienfixen….!“

Ja, das geht jetzt, Familienfixen ist der neue Trend von Maggi:

Schafft Aufmerksamkeit. Denn wenn man nicht genau hinguckt bei der lästigen Fernsehwerbung, so schreckt man doch auf und glaubt, nicht richtig gehört zu haben.

Clever. Das schärfste Granulat hält der Maggi-Dealer dir parat.

Erinnert mich an die sehr lustige Mockumentary“Twinfruit„, bei der aus Dosenobst „Dobst“ wurde. Hat man dann verworfen, weil es zu dicht an „Dope“ war… vielleicht hätten die Kreativen von Maggi sich das einmal anschauen sollen….

Aber immerhin: Erstmals gibt einer der Großen zu, dass diese Aromastoffe durchaus süchtig machen können/sollen und die lieben Kleinen schon frühestmöglich angefixt werden müssen. Und Mama ist die beste….Dealerin. Eine so ehrliche Werbung hatte ich von Maggi dann doch nicht erwartet 🙂

 

Ganz ausgezeichnet!

„Lehren heißt, zeigen was man liebt“ und als makketing berate ich ja nicht nur leidenschaftlich gerne in Sachen Marketing, sondern blogge, spreche im Radio, schreibe Bücher, halte Vorträge – und unterrichte. Immer in der Hoffnung, dass der Funke der Leidenschaft von mir auch auf meine Kunden, Leser, Hörer und die Studierenden überspringt.

Dementsprechend freue ich mich sehr, dass ich von der renommierten „Europäischen Medien- und Business-Akademie“ (EMBA) mit dem EMBA Lead Award 2016 als „bester Lehrender“ ausgezeichnet wurde.

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Ein Award, mit dem nicht nur das Campus-Management die Wertschätzung meiner Arbeit ausdrückt, sondern der auch maßgeblich das Urteil der Studierenden widerspiegelt. So ist es mir anscheinend gelungen, jenseits der Benotung von Klausuren, Interesse an Marketing und den vielfältigen Verknüpfungen mit uns als Marketingopfer wie -täter zu wecken und – trotz aller Passion – vieles auch kritisch zu hinterfragen, denn wir müssen Wirtschaftssysteme nicht als gegeben hinnehmen.

Mich erfüllt diese Auszeichnung mit viel Stolz und ich war auch sehr überrascht, als ich ihn erhalten habe, wie man dem Bild vielleicht ansehen kann:

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Dicke Dinger, heiße Würstchen und jede Menge Frischfleisch

„Kann man in diesem Sommer noch unbesorgt seine Würstchen grillen?“, fragen sich viele marketing-affine Grillmeister verunsichert. Ja doch, solange es nicht die Bruzzler von Wiesenhof sind, denn die haben sich wieder einmal eher mit Senf als mit Ruhm bekleckert. Alles zum Fall Wiesenhof und Atze Schröder aber auch zu Werbeskandalen grundsätzlich wollten die Herren von Zweiaufeins wissen und so luden sie mich – immer wieder sonntags – ins radioeins-Studio ein:

Worum geht es? Wiesenhof hat einen Spot für seine Würstchen produzieren lassen und da das deutsche Grillwesen in erster Linie anscheinend von Männern betrieben wird, wählte man Atze Schröder als Testimonial und ließ ihn in bewährter Manier eine Anzüglichkeit nach der nächsten absondern. Hahaha, schenkelklopf, da lacht der deutsche Stammtisch. Dumpf, dumpfer, dieser Spot:

*Aktualisiert*: Dieser Spot wurde bei youtube gelöscht, aber hier findet ihr noch die wesentlichen Aussagen:

Nun hätte das unter „schlechter Geschmack ganz unten“ abgelegt werden können, wäre nicht dieser Satz zu hören:

„Und, seid ihr bereit für die größte Wurst des Sommers? Hier ist das Ding. Danach müssen Gina und Lisa erst mal in die Traumatherapie.“

Diese Anspielung auf den laufenden Vergewaltigungsprozess von Gina-Lisa Lohfink, der zum medialen Ereignis geworden ist, brachte dem Spot, der bereits seit Ende März auf YouTube zu sehen war, schlagartig ins Gespräch. War er mit seinem Altherrenhumor bislang nur geschmacklos, so war er nach dem Bekanntwerden der Prozessdetails nur noch widerwärtig.

Immerhin eine Entschuldigung folgte:

Der Werbespot ist vor einem Jahr gedreht worden und hätte niemals veröffentlicht werden dürfen.

schreibt Atze Schröder auf seiner Facebook-Seite. Wurde er aber. Und selbst vor einem Jahr waren die Vergewaltigungsvorwürfe in den Medien (seit 2014 wird darüber berichtet) ein Thema und somit bekannt oder zumindest leicht recherchierbar. Der Spot war also auch schon vor einem Jahr unter aller Sau. Spätestens bei der Veröffentlichung auf YouTube im März hätte man aber wissen müssen, dass hier jeglicher Spaß aufhört und mit „man“ meine ich ganz konkret die Marketingverantwortlichen bei Wiesenhof, Atze Schröder, die Agentur, die diesen Spot konzipiert hat, das Team, das diesen Spot produziert hat, usw.

Doch bei Wiesenhof gilt anscheinend: Auch schlechte News sind News und bringen den Fokus auf das Produkt, denn Anzüglichkeiten in Sachen Wurst gehören zum Werbekonzept; der Wahnsinn hat Methode:

In Zeiten knapper Aufmerksamkeit seitens des begehrten Konsumenten muss der Anbieter sich eben etwas einfallen lassen – und was erregt die männliche Aufmerksamkeit als nackte Haut?

Ob Sex sells sei dahingestellt, aber mann guckt zumindest hin. Der Aufschrei empörter Frauen (sind sowieso alles Spaßbremsen) wird ebenso in Kauf genommen wie die mögliche Rüge vom Werberat:

Wenn der Werberat eine Werbemaßnahme beanstandet, wird das betroffene Unternehmen dazu aufgefordert,

  • entweder die Kampagne aus der Öffentlichkeit zu nehmen
  • oder die Werbung entsprechend der Beanstandung abzuändern.

Entspricht ein Unternehmen dieser Aufforderung nicht, rügt der Werberat und schaltet die Öffentlichkeit ein: Die Redaktionen der Massenmedien erhalten eine Mitteilung über die Rüge, die sich dann in der Berichterstattung und Kommentierung der Presse widerspiegelt.

erklärt der „Deutsche Werberat“ dazu auf seiner Website; mehr als ein „Dududu!“ ist die Rüge also nicht.

Dementsprechend wird der kalkulierte Skandal auch nach wie vor gerne eingesetzt. Folgende Kategorien ziehen dabei immer:

  1. Sex

Diese Motive sind übrigens allesamt vom Werberat gerügt worden….

Auch die CMA, die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft, liebt die Zweideutigkeit: So warb sie mit der Abbildung eines jungen Mannes mit halb geöffneter Hose und dem Satz „Ich mag’s am liebsten mit jungem Gemüse“…. Doch auch die anderen Motive spielen mit der „Fleischeslust“:

2. Gewalt

Unvergessen die vielen Schockmotive der Benetton-Kampagne in den 90ern. Auch hier setzte man auf den kalkulierten Aufschrei, der angeblich die Gesellschaft zum Nachdenken bringen, letztendlich aber dem Pulloververkauf dienen sollte.

Und diese Kampagne führt uns dann nahtlos zu

3. Religion

Auch hier kann sich der Absender ziemlich sicher sein, dass die öffentliche Empörung schnell erfolgt…

Mehrere Unternehmen versuchten beispielsweise, das letzte Abendmahl auf ihre ganz eigene Weise darzustellen – und scheiterten in aller Regel damit:

Schon Ende der 60er schockte die Werbeikone Charles Wilp die Nation mit sinnlich dahinschmelzenden Nonnen, die vom Afri-Cola-Genuß ganz berauscht in höheren Sphären zu schweben schienen. Immerhin hatte er sich im Vorfeld dieser Kampagne sicherheitshalber das OK vom Kölner Kardinal Frings geholt, der wohl nur meinte: „Warum sollen unsere Nonnen keine geschminkten Lippen haben und Afri Cola trinken?“ (Quelle)

Das erinnert mich wiederum abschließend an das HiFi-Geschäft, das vor langen Jahren damit warb: „Wenn Sie Ihre Stereoanlage bei uns kaufen, sparen Sie genug Geld, um sich vor Freude sinnlos zu betrinken.“ Auch hier rügte der Werberat den Slogan als  Appell zum Alkoholmissbrauch…