Ich glaube an das Heilige Marketing…

Das heilige Marketing? Ist das nicht reichlich blasphemisch, könnte man sich da jetzt fragen. Und doch wird heute oft vom „Markt des Glaubens“ gesprochen, bei dem sich die Konsumenten ganz nach Gusto bedienen können – da eine Prise Buddhismus, hier ein Hauch Naturverbundenheit und Bäume umarmen, noch ein wenig Sternzeichen dazu und fertig ist er, der „Glaube to go“.

Der Jesuiten-Pater meiner Nachbargemeinde sprach jüngst von der „spirituellen Marktwirtschaft“, in der sich der christliche Glaube behaupten müsse – und seitdem bin ich im Namen des Herrn unterwegs – mit spirituellem Marketing!

Spaß (?) beiseite: Das Thema „Glaube“ beschäftigt mich schon seit langer Zeit und das Ergebnis ist mein neuer Podcast: „Erzähl mir von deinem Glauben – ein persönlicher Podcast“:

Und hier stockt der geneigte Lesende vielleicht schon, denn: Was soll denn das sein, ein „persönlicher Podcast“?

Ganz einfach: Ich möchte mit Menschen über ihren Glauben und ihre Glaubenserfahrung sprechen – und das weit über Religionen hinaus. Nicht immer muss man an Gott oder Götter glauben, manche glauben auch an Sternzeichen, den freien Markt, sich selbst, die Kunst, das fliegende Spaghetti-Monster, das Schicksal, den Zufall, Bayern München oder oder oder.

Eines gibt es aber nicht: den richtigen Glauben. Oder den falschen. Oder wie man zu glauben hat. Jeder Mensch glaubt individuell, ganz persönlich und hat somit auch seine ganz eigene Glaubensgeschichte.

Ich bin mir sicher, dass diese vielen kleinen Erzählungen uns ein großes Bild des Glaubens geben werden.

Jede Folge stellt die gleichen Fragen in den Mittelpunkt: Wie ist man zu seinem Glauben gekommen – oder wie ist der Glaube zu einem gelangt? Wie lebt man seinen Glauben im Alltag und trägt diesen nach außen? Und mit welchen Zweifeln hat man schon gekämpft und wie haben diese Glaubenskrisen diesen vielleicht nur noch stärker gemacht?

Zurück zum Marketing:

San Precario – der heilige Precarius

Wie ich oft betone, ist Marketing eine Form moderner Alchemie: Man versucht, mit dem Stein des Weisen Gold zu machen, kann aber froh sein, wenn am Ende wenigstens Porzellan dabei herauskommt. Marketing ist „trial & error“ und man muss ganz doll daran glauben, dass eine Kampagne auch den Erfolg bringt, den uns der Werber zuvor versprochen hat. Doch auch sonst finden wir in der Wirtschaft nicht nur den Irrglauben an den freien Markt, der schon alles richten wird, sondern auch den Glauben an den Erfolg von Unternehmen, deren Geschäftsmodelle bis heute nur Verluste angehäuft haben – und bei denen sich das perspektivisch auch nicht ändern wird. Wer hat nicht alles, wider den mahnenden Worten mancher Warner, an das Modell „Wirecard“ glauben wollen?

Googelt man „Marketing“ und „heilig“ dann drehen sich die Ergebnisse in erster Linie um den „heiligen Gral“, das Nonplusultra. Vielleicht glauben wir Marketeers doch besonders stark an Wunder?

Und nicht nur wir: Auch die Konsumenten hängen an den Lippen von Influencern und glauben ihnen jedes Wort, sie haben fast schon den Status von Heiligen. Wir tragen das Markenprodukt mit einem Logo als Monstranz unserer Selbst vor uns her und so weiter und so weiter.

Abschließend möchte ich euch an dieser Stelle die Auftakt-Folge noch zu Gehör geben: Hier erzählt Pater Gerald Tanye von seiner ganz persönlichen Glaubenserfahrung:

 

 

 

Doch schon in den nächsten Folgen spreche ich mit einer Künstlerin über ihren Glauben an die Liebe und an Schutzengel und einem jungen Mann über seinen Glauben an die Musik. Es bleibt also spannend…

Zu finden sind diese und alle kommenden Folgen überall dort, wo es Podcasts gibt, also auf Spotify, Deezer, bei iTunes und Amazon und, und, und….

 

Das bisschen Werbung macht sich doch von selbst, sagt mein Chef…

Der schlimmste Satz lautet in allen Unternehmen gleich: „Das haben wir schon immer so gemacht!“. Dicht gefolgt von: „Das bisschen Marketing macht bei uns der Chef mit“. Warum das zu kurz gedacht ist, habe ich im radioeins-Interview mit den Herren von „Zweiaufeins“ erörtert:

Wie im Interview erzählt, gibt es immer die Möglichkeit, Botschaften in die Köpfe der Konsumenten reinzuhämmern – wenn man das entsprechende Budget dafür zu Verfügung hat. Wenn nicht, dann heißt es: „Auffallen um jeden Preis!“. Aber ob ich beim nächsten Mal, wenn ich „Gas, Wasser, Scheiße“ denke, mich automatisch an Werner Harm erinnern werde….ich bezweifle es.

Neudeutsch gesprochen ist es in diesem Beispiel jedoch schon einmal gelungen, „Content“ zu schaffen, denn natürlich habe ich das Bild auf allen meinen sozialen Kanälen geteilt und Herrn Harm damit mehr Kontakte beschert, als er vielleicht auf klassische Weise erreicht hätte.

Im Marketing verschieben sich die Schwerpunkte: Es geht heute nicht mehr darum, mit langweiligen Werbebotschaften den Menschen auf die Nerven zu gehen, sondern stattdessen diese lieber quasi magisch anzuziehen, in dem man ihnen an möglichst vielen Kontaktpunkten spannende Inhalte anbietet. Inbound-Marketing wird das genannt und soll die neue Allzweckwaffe gegen Werbemüdigkeit sein (meine Skepsis schimmert hier etwas durch…).

Aber im Grunde mache ich hier nicht anderes: Mit dem radioeins-Interview habe ich unterhaltsamen Content geschaffen, den ich hier im Blog noch einmal aufbereite. Und natürlich poste ich dieses Blogbeitrag bei Facebook, Twitter, LinkedIn, Xing und Instagram und multipliziere so den Content – wie seid ihr zu diesem Post gekommen?

Und wenn jetzt irgendwann mal jemand einen Workshop, Vortrag oder einen Dozenten zum Thema „Inbound-Marketing“ sucht – bei Google beispielsweise -, dann findet er/sie diesen Blogbeitrag und nimmt mit mir Kontakt auf und bucht mich.

Doch das ist natürlich noch nicht alles, den zum Inbound Marketing gehören auch Themen wie Suchmaschinen-Optimierung und -Werbung, Whitepaper, Podcasting, PR, Webinare und vieles mehr dazu.

Wer sich für dieses Thema interessiert – kann natürlich Kontakt mit mir aufnehmen – oder aber einen Blick auf das Angebot der XU-Group werfen, denn für diese habe ich gerade zwei Learning Journeys zu den Themen „Inbound Marketing“ und „Paid Media“ entwickelt und kuratiert mit einem Umfang von jeweils 160 Stunden.

Es ist also komplex – und weit mehr als nur „ein bisschen Werbung“. Natürlich sollte der Chef wissen, was in seinem Marketing passiert, aber alles alleine machen….?!

P.S.

Auch den Titel dieses Posts habe ich einem Song-Klassiker entlehnt, den die „alten Säcke“ unter uns noch kennen – für alle anderen hier noch das Original:

Neuer Alltag, neue Gewohnheiten, neue Bedürfnisse – wie geht es weiter nach Covid 19?

Wie in der letzten Folge schon angekündigt, verlässt die makketing Marketing Show ihren normalen Rahmen und widmet sich in einem Special nur einem einzigen Thema: der Covid 19-Krise. Wie werden sich Märke und das Marketing verändern, wie kann ich mich als Selbständiger oder Unternehmer/in auf die Zeit nach der Krise vorbereiten?

 

Ben sprach im Podcast vom „House of change“ und den verschiedenen Phasen. Hier ein Schaubild dazu:

Die Herausforderung besteht darin, auf die veränderten Gewohnheiten zu reagieren.

Normalerweise tun wir uns ja eher schwer damit, liebgewonnene Abläufe zu verändern, aber – wie Richard Thaler schon vor 10 Jahren in seinem Buch „Nudge“ schrieb –  es gibt immer einschneidende Ereignisse (Umzug, Jobwechsel, Trennung vom Partner, Geburt des Kindes usw.), zu denen wir offener dafür sind, unser Verhalten grundlegend zu verändern. Die Covid-Krise ist ohne Zweifel so ein Einschnitt, der bei vielen Konsumenten zu nachhaltigen und dauerhaften Änderungen in der Art und Weise, wie sie konsumieren, geführt hat. Es wäre falsch zu glauben, dass mit dem Ende der Krise diese neuen Gewohnheiten wieder abgelegt werden.

Auch die Werbung ist stark zurückgefahren worden, was wiederum die werbetreibenden Medien unter Druck setzt, auch hier wird sich eine bereits vorher bestehende Krise noch deutlich verschärfen. Anlässe zu kommunizieren, gibt es aber noch reichlich:

Eine der guten, starken Kampagnen, die bei mir Gänsehaut ausgelöst hat, ist die #alleswaswirlieben-Kampagne, denn hier stimmt einfach alles:

Es geht in der Werbung im Moment nicht um Marken und Produkte, sondern es geht um Menschen:

 

Allerdings: mit dem entsprechenden Pathos lassen sich auch hervorragend Burger verkaufen…

Die ohnehin schon arg gebeutelte Autoindustrie reagierte auch umgehend:

Und abschließend noch das Video zu den erwähnten „Stadtlichthelden„:

Virales Marketing, ansteckende Ideen und Corona (das Bier) – die makketing Marketing Show No 6

Die Winterpause war länger als geplant, denn erst mussten wir viel arbeiten und dann funkte uns (allen) das Corona-Virus dazwischen… alles musste neu organisiert und in digitale Lebenswelten verschoben werden.

Doch nun ist sie endlich da: Die 6. Folge unserer makketing Marketing Show!

Hier übrigens der popkulturelle Bezug zum Thema…. 🙂

Beim thematischen Thema dreht sich diesmal alles um virales Marketing (ab 5:30)

Hier einige der erwähnten Beispiele (und ruhig mal auf die Klickzahlen schauen!):

Edeka ist supergeil…

und eine der Parodien dazu:

Nochmal Edeka: der sehr rührselige Weihnachtsclip…

So nahm Conrad diese Steilvorlage auf:

Nicht minder komisch ist auch der Casefilm (=Agentureinreichung bei Kreativ-Wettbewerben):

Noch ein Viral-Hit:

Und auch hier noch eine der unzähligen „Antworten“:

und abschließend noch Bespiele für das erwähnte Travolta-Meme:

 

Das Makketier muss Corona-bedingt leider ausfallen… dafür haben wir im „heißen Sch…ß“ (42:15) einige Buchempfehlungen für euch, die die Zeit in der Isolation verkürzen können.

 

Benjamins Tipp: „Mehr als eine Heimat“ von Ali Can, der in seinem Buch das Deutschsein neu definiert.

 

Ich empfehle:

„Bedeutsame Belanglosigkeiten“ von Vittorio Magnago Lampugnani nimmt euch mit in die faszinierende Welt der kleinen Dinge im Stadtraum…

Mit meiner Tochter lese ich gerade den „goldenen Kompass“ von Philip Puttmann

und dazu schauen wir parallel die Serienverfilmung „His dark materials“:

Und selbst für mich als eingeborenen und eingefleischten Berliner hat dieses Opus Magnum noch viele neue Erkenntnisse gebracht: „Berlin – Biografie einer großen Stadt“ von Jens Bisky. Und wann, wenn nicht jetzt, hat man schon Zeit, über 800 Seiten zu lesen?

Die kommende Episode wird dann unser „Corona-Special“: Was müssen UnternehmerInnen und und Unternehmen jetzt tun, um sich klug in der Krise zu verhalten – und sich auf den Restart optimal vorzubereiten?

Die „makketing Marketing Show“ ist eine Produktion der Podcastmacherei.

Tue Gutes und sprich darüber: Die makketing Marketing Show goes social!

Schön verdenglischt den Titel diesmal, aber in der Tat, Episode 5 unserer Marketing Show widmet sich ganz intensiv einem Thema, nämlich dem Social Marketing. Wir sprechen also über Spenden, Ehrenämter und den guten Zweck. Nachzuhören überall, wo es Podcasts gibt, oder einfach hier:

Wir beginnen mit der Frage, was Social Marketing eigentlich ausmacht und wie es sich von anderen Marketingarten unterscheidet (1:28).
Hier die im Podcast erwähnten Videos:

Im Interview fragen wir unser „makketier“ Sabine Kraft als besondere Vertreterin vom Bundesverband Kinderhospiz, wo für sie die Herausforderungen darin liegen, Spenden zu gewinnen (25:06).
Wer den Bundesverband bei seiner Arbeit unterstützen möchte, der kann das mit einer Spende an die folgenden Konten tun:

Sparkasse Olpe
Bankleitzahl: 462 500 49
Kontonummer: 2 90 33
IBAN DE03 4625 0049 0000 0290 33
BIC WELADED1OPE

Sparkasse Hochschwarzwald
Bankleitzahl: 680 510 04
Kontonummer: 4 77 07 07
IBAN DE58 6805 1004 0004 7707 07
BIC SOLADES1HSW

In der „dummen Antwort auf die kluge Frage“ setzen wir uns mit einem der größten Zweifel am guten Zweck auseinander, nämlich: Wie viel von meinem Geld kommt eigentlich bei den Bedürftigen an? Und wie viel versickert in der Verwaltung? (71:13)
Und zu guter Letzt empfehlen wir im „heißen Sch…ß“ das Buch „Freiwillig zu Diensten? Über die Ausbeutung von Ehrenamt und Gratisarbeit“ von Claudia Pinl, das sich sehr kritisch mit Ehrenämtern auseinandersetzt. (81:18)
Die makketing Marketing Show ist eine Produktion der Podcastmacherei.
Viel Spaß beim Anhören!

Marken, Moneten, Menstruation – makketing Marketing Show eben!

Mmmmh, so eine schöne Alliteration…. passt aber auch zur 4. Folge der makketing Marketing Show, denn sie führt uns zu vielen spannenden Fragen: Stecken Marken in der Krise? Bedroht vom Handel und von Micro-Brands (3:23)? Führt eine neue Generation von jungen Frauen und deren Körperbewußtsein zu einem neuen Frauenbild in der Werbung für Tampons und Binden (29:36)? Wie berechnet man eigentlich sein Werbebudget (1:02:28) ? Und was schenkt man dem Marketeer zu Weihnachten (1:14:00)?

Eine vollgepackte Sendung u.a. mit unserem Makketier Sascha Johne, der sich in seiner Diplomarbeit an das Thema Menstruation in der Werbung rangemacht hat.

Benjamin stand ja diesmal quasi als Marken-Botschafter am Mikrophon. Er ist aber immer seeehr konzentriert bei der Sache, daher guckt er auch so angestrengt…. 🙂
Unsere Weihnachtsgeschenktipps sind zum einem die Sushi-Socken:
Bestellen kann man diese zum Beispiel hier bei Amazon.
Zum anderen empfehle ich das Buch „Tell me!“ von Thomas Pyczak, das im Rheinwerk-Verlag erschienen ist:
Ein wunderbarer Einstieg in das Thema Storytelling und wie man dieses geschickt im Marketing einsetzen kann.Gut geschreiben und mit vielen Beispielen aus der Praxis.
Diese Sendung wird präsentiert und unterstützt von vjsual, dem Anbieter von Erklärvideos und ist wie immer eine Produktion der Podcastmacherei.

Jetzt wird es gemütlich! Die makketing Marketing Show wird hygge!

Die dritte Episode der makketing Marketing Show ist abhörbereit:
Die dunkle Jahreszeit hat uns gepackt und wir machen es uns gemütlich… Kerzen, Kissen, Kuscheln. „Hygge“ heißt der Lifestyle-Trend, der ordentlich vermarktet wird (2:53).
Mit unserem „makketier“ Thomas Bechtle sprechen wir über den endlich grenzenlosen Konsum nach dem Mauerfall 1989 und darüber, was er sich als erstes von seinem Begrüßungsgeld gekauft hat (27:44). Das ganze Interview zum Thema „30 Jahre Mauerfall“ gibt es in unserem anderen Podcast zu hören, dem „Rendezvous unter’m Neonlicht“.
Oder direkt hier:
Als „heißen Sch..ß“ empfiehlt Benjamin das Buch „Der unvernünftige Kunde“ (43:57), geschrieben von Florian Bauer und Hardy Koth, erschienen im Redline Verlag.
Und zu guter Letzt sprechen wir über Cause bzw. Purpose bzw. Woke-Marketing und geben eine „dumme Antwort auf eine kluge Frage“ (56:08).
Hier sind die Videos, über die wir im Beitrag sprechen:

Viel Spaß beim Anhören!
Die makketing Marketing Show ist eine Produktion der Podcastmacherei (www.podcastmacherei.de).

Ab sofort überall, wo es Podcasts gibt: die makketing Marketing Show!

Es begann im Frühjahr mit der makketing Marketing Minute und nun ist daraus eine ganze Show geworden: Zusammen mit Benjamin Lehmann präsentiere ich euch über eine Stunde geballte Marketing-Unterhaltung!

Im „thematischen Thema “ (4:38) sprechen wir über eine Studie (http://bit.ly/335mHYz), die belegt, dass kleine und mittlere US-Unternehmen sich weniger als 5 Stunden die Woche dem Marketing widmen – lässt sich dies auch auf deutsche Unternehmen übertragen? Welchen Stellenwert hat Marketing heute noch? Unser erstes „Makketier“ ist dann Anna-Melissa Westergaard. Mit ihr sprechen wir über Product Placement und die Erkenntnisse ihrer Bachelor-Arbeit. (33:18) In der „dummen Antwort auf eine kluge Frage“ (1:04:20) versuchen wir das Geheinnis zu lüften, warum – gefühlt – Weihnachtsgebäck jedes Jahr noch früher verkauft wird. Und abschließend stelle ich euch im „heißen Sch..ß“ das Buch „Kein schöner Land- Angriff der Acht auf die deutsche Gegenwart“ (http://bit.ly/30RA11l), erschienen im C.H. Beck Verlag, vor (1:10:30). Hier übrigens das erwähnte, äh, gewöhnungsbedürftige Cover…

Präsentiert und unterstützt wird die Show von BERND (bernd-gmbh.com), dem/denen ich an dieser Stelle noch einmal herzlich für seine/ihre Unterstützung danken möchte. Die „makketing Marketing Show“ ist eine Produktion der Podcastmacherei. Und von jetzt an gibt es alle 14 Tage eine neue Folge – also: Ohren auf!

Ich & du – Rendezvous!

Es gibt doch kaum etwas Intimeres, als jemanden ins Ohr zu krauchen…. und genau das machen wir jetzt schon seit einigen Monaten, Benjamin Lehmann und meine Wenigkeit, denn wir laden alle 14 Tage zum „Rendezvous unter’m Neonlicht“ ein.

In unserem ersten gemeinsamen Podcast (was bedeutet, dass noch weitere folgen werden) widmen wir uns dem Thema Jungsein in den 80ern in Westberlin, denn das ist unsere Zeit gewesen. 1980 wurde ich 14 und verbrachte meine prägenden, aufregenden Jahre als Teenager und später dann als Twen in dieser Mauerstadt. Benjamin, 12 Jahre jünger als ich, sieht diese Zeit aus seiner Perspektive als Kind, aber gemeinsam versuchen wir, unseren Hörern zu vermitteln, wie es sich angefühlt hat, damals, in einer Zeit vor Smartphone, Internet und Streamingdiensten, jung gewesen zu sein.

Gesammelt hier nun die acht ersten Episoden:

In Folge 8 sprechen wir über Barkultur & Cocktails:

Bei Spotify findet ihr eine Playlist mit der im Podcast erwähnten, saxophon-lastigen Softjazz-Musik. Davor hatten wir mit Sven Hirschmann einen Gast im Studio, mit dem wir uns über Mode in den 80ern unterhalten haben:

Unser ganzes Leben war damals analog, auch das Spielen:

In der Folge 5 haben wir uns das erste Mal mit Humor auseinandergesetzt: Antiwitze und Spontisprüche. Damals haben wir uns darüber abgerollt, aber heute? Hört selbst:

Zu dieser Folge gibt es weiterführend Videomaterial:

Passend zum Sommer haben wir uns über eines der größten Sehnsuchtsziele unserer Kindheit und Jugend unterhalten: Italien!

Wichtig war natürlich auch die Musik – Italo Disco! Bei Spotify gibt es dazu eine Playlist – und hier die wunderwunderbaren Videos:

In der dritten Folge ging es unter anderem ins Kino. Damals gab es viel mehr Kinos – und „ins Kino gehen“ hatte einen viel höheren Stellenwert, allein schon wegen des (qualitativ sehr) eingeschränkten Fernsehprogrammes:

Wie das Stadtleben damals aussah, könnt ihr hier nachverfolgen:

Folge Nummer 2 führte uns in die Mauerstadt Berlin: Wie hat sich das eigentlich angefühlt, ummauert in einer geteilten Stadt zu leben? Eigentlich ganz normal:

Auch zu dieser Folge gibt es begleitendes Bewegtbild:

Und bevor wir in die 80er starten konnten, mussten wir erst einmal raus aus den 70ern:

Und auch zu den rockigen 70ern gibt es eine Playlist. So sahen die 70er in Westberlin aus:

Das war sie unsere kleine Zeitreise ins Neonlicht. Aber sie ist noch lange nicht zuende, denn wir haben noch viele viele Ideen für weitere Folgen!