2012 – makketing im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an – wow, über 11.000 Abrufe….

Daher: Ein dickes Dankeschön an alle Leser für euer Interesse!

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 11.000 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 18 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

I’ve seen the future….

Viel wurde geschrieben, viel wurde geklagt über die diesjährige re:publica XI: Das WLAN gab unerwartet schnell seinen Geist auf (ganz schlecht bei einem „Blogger-Kongress“) und in der Folge dann auch das eine oder andere Mobilfunknetz (O2 can’t do). Die Räumlichkeiten waren für den Ansturm der Massen nicht groß genug und und und.

Dennoch: Ich habe eine Menge toller neuer Gedankenfunken erhalten. Ob es nun so herausragende Vorträge von Gunter Dueck (den ihr euch hier anschauen könnt) oder von Sebastian Deterding (hier die Folien seines Vortrages über „Gamefication – Spiel das Leben!“; ich hoffe, der Mitschnitt wird demnächst veröffentlicht) waren – die trösteten dann übrigens darüber hinweg, was für eine unglaublich schlechte Präsentationskultur deutsche Vortragende im Gegensatz zu den angloamerikanischen Redner haben – oder die vielen kleinen Workshops, die Aspekte wie „Gaming“, „Design“, „digitales Lernen“ oder „Crowd-Funding“ vertieften, es wurde immer wieder klar gemacht, dass die digitale Gesellschaft keine elitäre kleine Gruppe ist. Die Veränderungen können wir in unserem eigenen Alltag natürlich schon wiederfinden, aber in kurzer Zeit werden sämtliche Bereiche unseres Leben von „Digitalität“ durchzogen sein. In manchen Fällen wird es revolutionäre Auswirkungen haben, in anderen werden wir diese Veränderungen begrüßen und in wiederum einigen Fällen werden sie uns verängstigen, nur: Rückgängig werden sie sich nicht mehr machen lassen.

Die Besucherzahl ist auf 3.000 angestiegen, zunehmend sind die „Nerds“ nicht mehr nur männlich, sondern auch weiblich. Aber: Sind das denn noch die Nerds? Oder sind es eher die, die sich diesen Entwicklungen verschliessen?

Einiges von dem, was ich gehört habe, klang visionär, einiges banal; doch ich bin mir sicher, in den Menschen dort vor Ort, in denVorträgen, in den Köpfen der Besucher: Ich habe die Zukunft gesehen!

Wie ich mein Social Media organisiere

‚Sehr häufig werde ich gefragt: „Wo nimmst du nur all die Zeit her, die du aktiv  online in deinen Netzwerken verbringst?“, meist in Verbindung mit einem leicht fassungslosen Kopfschütteln…

So aufwändig ist das gar nicht und daher möchte ich in diesem Post einmal meinen ganz persönlichen Umgang mit Facebook und Co darlegen – gerne zur Nachahmung empfohlen! Für die meisten hier genannten Programme gibt es auch gute Alternativen, aber wie gesagt: So organisiere ich mich….

Um mich mit den Informationen zu versorgen, die für mich relevant sind, habe ich mir eine netvibes-Seite eingerichtet. Dies ist ein kostenloser RSS-Feed-Reader, der es mir erlaubt, alle für mich wichtigen Blogs auf einen Blick zu verfolgen und schnell spannende News herauszufiltern. Die netvibes-Site ist öffentlich, jeder Aussenstehende kann sich ebenso wie ich durch die Blogs durchklicken. Zusätzlich kann ich interessante Fundstücke, Videos und Links dort posten.

Alles, was mir so unterkommt, Bilder, Videos, Links, Zitate – on- wie offline – sammle ich auf meinem tumblr-Account. Tumblr bietet, wiederum kostenlos, eine Art „digitales Sammelsurium-Tagebuch“ – das Hinzufügen von Material funktioniert ganz einfach per Mausklick. Mir geht so nichts mehr verloren und ich kann dann später aus dem gesammelten „Zeugs“ meine „richtigen“ Einträge basteln. Auch meine tumblr-Seite ist öffentlich, jeder kann an meinen Fundstücken teilhaben, sie weiterleiten, kommentieren usw. Gleichzeitig ist mein Account so eingestellt, dass jeder Eintrag automatisch in meinem Twitter- und meinem Facebook-Account gepostet wird.

Twitter (@makketing) dient mir ebenfalls dazu, interessante Informationen zu entdecken, die mir sonst verborgen geblieben wären. Ich folge dort Marketing-Autoren und -Fachleuten, deren getwitterte Links mir wertvolle Quellen aufzeigen 🙂

Facebook dient der Kommunikation mit Freunden – doch nicht nur: In meiner Gruppe „makketing“ poste ich – und die anderen Mitglieder – Clips, Spots, Blogeinträge und vieles mehr in Sachen „gutes/schlechtes Marketing“. Es wird kommentiert, diskutiert, geteilt; nicht nur unter Freunden, sondern mit allen, die sich für diese Themen interessieren und an den Gesprächen teilnehmen wollen – ein kleiner makketing-tribe also 😉

Zu guter Letzt gibt es noch diesen Blog: Die Postings hier sind etwas länger und in der Regel auch bearbeitet, d.h. ausformuliert. Ziel ist es, einmal wöchentlich hier etwas kluges – oder zumindest unterhaltsames zu schreiben – und selbstverständlich wird jeder Blogeintrag auch wieder über Twitter, tumblr und Facebook kommuniziert – automatisch!

Social Media bietet mir also in erster Linie Werkzeuge, einen Teil meiner Arbeit und einen großen Teil meiner Kommunikation besser zu organisieren, als es mir zuvor möglich war. Dank meines Netbooks bin ich schnell, immer und überall online – wenn ich es sein will! Ich konsumiere nicht nur wesentlich leichter Inhalte, ich kann diese auch teilen, diskutieren und neue Inhalte produzieren. Das muss beileibe nicht jeder tun – bei mir gehört es aber zu meinem Job dazu (und jaaaa, es ist auch meine Leidenschaft, zu kommunizieren).

Zurück zum Ausgangspunkt: Wieviel Zeit kostet mich das nun täglich? Zwischen 60 – 90 Minuten verbringe ich damit, Informationen zu sichten, zu sammeln, aufzubereiten und zu teilen. Und ich lese trotzdem noch meine Zeitungen… 🙂 Ich nutze dazu bislang „tote“ Zeit zwischendurch (Wartezeiten, Leerläufe etc.) und es geht zu Lasten meines Fernsehkonsums – aber lieber bin ich online aktiv als mich vor der Kiste liegend nur berieseln zu lassen 🙂

Anregungen und eigene Erfahrungsberichte sind hier herzlich willkommen!