Die wunderbare Welt der Werbung in den 80ern

Wer bei “ Ich heiße Ulricke Jokiel und esse unheimlich gerne Schokolade“ sofort an „Yogurette“ denkt, ist wie ich ein Kind der 80er… In unserer neuen Podcast-Folge vom „Rendezvous unterm Neonlicht“ haben Benjamin und ich uns nun einmal die Werbehelden unserer Jugend vorgenommen – nachzuhören ist die Episode hier:

Für all‘ diejenigen meiner geneigten Leserinnen und Leser, die später geboren sind und denen all das, was wir da erzählen, nichts sagt, möchte ich eine kleine Auswahl ausgesuchter Werbeperlen der 80er hier nun präsentieren. Beginnen wir mit Ulricke (und ich kann mich nicht erinnern, jemals eine Ulricke mit „ck“ kennengelernt zu haben….):

„Himmlisch joghurt-leicht“ war schon damals eine dreiste Lüge, denn zweieinhalb Riegel haben in etwa so viele Kalorien wie ein Stück Sahnetorte. Doch es gab nicht nur die Yogurette-Ulli, sondern auch die Mon-Cherie-Gabi…

…und die Milky-Way-Mutti:

Das Frauenbild der 80er spiegelt sich in den Werbungen wider: Die Frau war Hausfrau und Mutter – und die Welt war noch in Ordnung, wenn es das Richtige zu essen gab:

Parmesello….. ich möchte gar nicht weiter darüber nachdenken….

Damals kam auch der Chef noch persönlich zuhause vorbei:

Und wenn die Uschi dann mal vergessen hat, den guten Kaffee zu kaufen, dann gab es ja GottseiDank noch Frau Sommer:

Denn – man merke – Mühe allein genügt nicht:

Die Verstimmungen hielten jedoch nie lange an, zumindest solange man das richtige Deo benutzte:

Wechsel wir doch mal zur Abteilung: Ohrwürmer des Grauens…

Und hier bitte einmal unbedingt auf die ausgesprochen modische Erscheinung der jungen Dame achten….

Kommen wir nun zu der von mir gemeinerweise als Waffenhändlerin bezeichneten Privatjet-Nutzerin:

Auch bei Mäcces war man sich für nichts zu schade…

…und suchte sich das beste Testimonial, das man in den 80ern finden konnte:

Wer sich jetzt erst einmal erholen möchte, kann es sich nun gemütlich machen, schön in die Kissen kuscheln und eine Duftkerze anzünden:

Hach, erste Liebe in den 80ern….*seufz*

Genug geschmachtet, jetzt wird getanzt!

Und das führt uns zu dem großen Cola-Krieg des Jahrzehnts, bei dem Pepsi – zumindest werbetechnisch – punkten konnte:

Doch nicht nur Michael Jackson, sondern auch David Bowie

und Tina Turner warben für die klebrige Brause:

Zum – vorläufigen Abschluss – noch zwei Klassiker:

Ach, und wer sich jetzt noch fragt, was ein „Kassetten-Karussell“ sein soll – bitte schön:

To be continued….

Ich & du – Rendezvous!

Es gibt doch kaum etwas Intimeres, als jemanden ins Ohr zu krauchen…. und genau das machen wir jetzt schon seit einigen Monaten, Benjamin Lehmann und meine Wenigkeit, denn wir laden alle 14 Tage zum „Rendezvous unter’m Neonlicht“ ein.

In unserem ersten gemeinsamen Podcast (was bedeutet, dass noch weitere folgen werden) widmen wir uns dem Thema Jungsein in den 80ern in Westberlin, denn das ist unsere Zeit gewesen. 1980 wurde ich 14 und verbrachte meine prägenden, aufregenden Jahre als Teenager und später dann als Twen in dieser Mauerstadt. Benjamin, 12 Jahre jünger als ich, sieht diese Zeit aus seiner Perspektive als Kind, aber gemeinsam versuchen wir, unseren Hörern zu vermitteln, wie es sich angefühlt hat, damals, in einer Zeit vor Smartphone, Internet und Streamingdiensten, jung gewesen zu sein.

Gesammelt hier nun die acht ersten Episoden:

In Folge 8 sprechen wir über Barkultur & Cocktails:

Bei Spotify findet ihr eine Playlist mit der im Podcast erwähnten, saxophon-lastigen Softjazz-Musik. Davor hatten wir mit Sven Hirschmann einen Gast im Studio, mit dem wir uns über Mode in den 80ern unterhalten haben:

Unser ganzes Leben war damals analog, auch das Spielen:

In der Folge 5 haben wir uns das erste Mal mit Humor auseinandergesetzt: Antiwitze und Spontisprüche. Damals haben wir uns darüber abgerollt, aber heute? Hört selbst:

Zu dieser Folge gibt es weiterführend Videomaterial:

Passend zum Sommer haben wir uns über eines der größten Sehnsuchtsziele unserer Kindheit und Jugend unterhalten: Italien!

Wichtig war natürlich auch die Musik – Italo Disco! Bei Spotify gibt es dazu eine Playlist – und hier die wunderwunderbaren Videos:

In der dritten Folge ging es unter anderem ins Kino. Damals gab es viel mehr Kinos – und „ins Kino gehen“ hatte einen viel höheren Stellenwert, allein schon wegen des (qualitativ sehr) eingeschränkten Fernsehprogrammes:

Wie das Stadtleben damals aussah, könnt ihr hier nachverfolgen:

Folge Nummer 2 führte uns in die Mauerstadt Berlin: Wie hat sich das eigentlich angefühlt, ummauert in einer geteilten Stadt zu leben? Eigentlich ganz normal:

Auch zu dieser Folge gibt es begleitendes Bewegtbild:

Und bevor wir in die 80er starten konnten, mussten wir erst einmal raus aus den 70ern:

Und auch zu den rockigen 70ern gibt es eine Playlist. So sahen die 70er in Westberlin aus:

Das war sie unsere kleine Zeitreise ins Neonlicht. Aber sie ist noch lange nicht zuende, denn wir haben noch viele viele Ideen für weitere Folgen!

 

Back to the future? Forward into the past!

Es gibt einen neuen Lieblingssport unter Fluggesellschaften: der Battle um das außergewöhnlichste Sicherheitsvideo. Was haben wir nicht schon alles gesehen von lustigen Tänzern bis hin zur gesamten Belegschaft des „Herr der Ringe“-Sets bei Air New Zealand.

Delta überrascht nun mit einer amüsanten, kleinen Zeitreise in die 80er:

Und als Zeiteuge kann ich nur bestätigen: Ja, es war wirklich so (schlimm)…. 🙂