makketing-Talk, der Zweite: vom Geben und Zurückgeben

Nach dem schönen Start in die makketing-Talk-Saison im Oktober geht es nun nicht minder schön weiter: Am 14. November begrüße ich Maria Mpalaoura, mmpalaouraGründerin der sozialen Plattform domerang, über die ich schon im greenmakketing-Blog berichtet hatte.  Quasi als Vorglühen für die dann beginnende Gründerwoche werden wir uns über darüber unterhalten, was sie dazu bewegt hat, sich nach einem erfolgreichen Berufsleben in das Abenteuer „Gründung“ zu stürzen und welche Hindernisse einerseits und Glücksmomente andrerseits den Prozess begleitet haben.

Zweites Thema soll „social entrepreneurship“ sein: Ist die Zunahme sozial-orientierter Gründungen nur ein Zeitgeist-Hype oder tatsächlich ein Zeichen dafür, dass Wirtschaft neu gedacht wird?

Wie gehabt findet unser Talk im Kreuzberger „Limonadier“ statt, der wohl schönsten Bar diesseits der Spree, in der Nostitzstr. 12 /Ecke Gneisenaustr. Wir beginnen um 19.30h, die Tür öffnet sich ab 19.00h – und der Eintritt ist frei, so dass mehr glücklichmachende Drinks zu sich genommen werden können. Wir haben Platz für 40 Personen, daher empfiehlt sich die Tisch-Reservierung hier online,

Für alle, die domerang noch nicht kennen, folgt nun ein kleiner Einführungsfilm:

media needs marketing – needs marketing media?

Müssen die krisengeschüttelten klassischen Medien mehr Marketing für sich machen, wie z.B. die Zeitungen hier? Und braucht man für seine Kommunikation überhaupt noch die klassischen Medien – oder geht das alles online und below the line viel besser?

Dies werden die beiden großen Themen09 Carsten oKraw lightblöcke sein, die ich bei unserem ersten makketing-Talk am 10. Oktober mit dem Media-Experten Carsten Sterzenbach besprechen möchte. Der heute selbstständige Medienberater kann auf lange und vielfältige Erfahrungen u.a. bei SevenOneMedia, Sportal, MTV und QVC zurückblicken.

Mit ihm möchte ich zunächst diskutieren, wie die klassischen Medien mit dem Verlust ihrer Relevanz gerade bei den jungen Zielgruppen umgehen und welche Rezepte es bei den Medien gibt, die zurückgehenden Einnahmen aus den Werbeerlösen mit neuen Konzepten zu kompensieren, Daran anschließend wollen wir erörtern, ob Online- und virales Marketing, PR und Google-Optimierung ausreichend sind, um Reichweite und Kontaktqualität aufzubauen (gerade für Gründer oftmals die Alternative zu Anzeigen, Spots und Plakaten) – oder ob die Möglichkeiten der klassischen Medien einfach nicht zu ersetzen sind.

Der Talk wird ist auf eine Stunde angesetzt, dann geben wir das Wort an die Zuschauer und freuen uns auf eure Fragen und eine sich hoffentlich lebhaft gestaltende Diskussion.

Der makketing-Talk beginnt um 19.30h (doors open ab 19.00h) und findet im Limonadier, einer der schönsten und besten Bars Berlins statt: Nostitzstr. 12, Nähe Gneisenaustr.  Wir sitzen entspannt und intim im Hinterzimmer, das Platz für 40 Gäste bietet. Der Eintritt ist frei, es empfiehlt sich jedoch hier Plätze zu reservieren, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte. Noch mehr empfiehlt es sich, ohne Auto zu kommen, denn die Drinks sind gar allzu köstlich….

Zur Einstimmung auf den Abend hier ein TEDx- Vortrag vom Media-Urgestein Thomas Koch über das „End of Advertising“:

 

 

 

Wieso Barack Obama Werbung für Dosensuppe macht… also indirekt…

Den klassischen Medien geht es schlecht und schlechter, denn nicht nur bleibt das Käuferpublikum weg, sondern auch die Anzeigenkunden orientieren sich immer stärker an den Medien „below the line“.  Höchste Zeit also für ein wenig Gattungsmarketing – und wenn es schon nicht der Werbeträger ist, der verkauft, dann doch wenigstens die Politprominenz:

„Was auf der Welt passiert, passiert für Ihre Werbung,“

Schon an den mageren Klickraten merkt man, dass das Thema nicht wirklich interessiert, obwohl der Spot ja durchaus sehenswert gemacht ist. Bezeichnend ist jedoch, dass die „alten“ Medien sich immer noch über Aufmerksamkeit verkaufen, über Kontaktzahlen, die sie sich zudem sehr teuer bezahlen lassen. Dass es heute Werbetreibenden wie auch den Konsumenten vielmehr um Relevanz, Nutzen und qualitative Auseinandersetzung mit der Botschaft geht als um eine rein quantitative Reichweite, ist in den Köpfen vieler Verlags-Sales-Abteilungen anscheinend noch nicht angekommen.

Aber toll immerhin, dass man hier die Idee hatte, die Zeitung NICHT in Zeitungen zu bewerben (bringt wahrscheinlich zu wenig Aufmerksamkeit und auch die Zielgruppe ist wohl anders unterwegs,,,), sondern viral im Internet – „below the line“ lässt grüßen!

Braucht Media Marketing? Braucht Marketing heute noch die klassischen Medien? Genau dieses Thema werden wir beim ersten makketing-Talk am 10. Oktober behandeln. Zusammen mit dem Medien-Experten Carsten Sterzenbach werden wir uns darüber unterhalten, ob die klassischen Medien noch eine Zukunft haben – und wenn ja, welche. Der Eintritt ist frei, der Platz begrenzt, mehr Informationen sind hier zu finden.