Wer immer schon mal auf Fred werben wollte…

Das Schöne an dem ganzen Social Media Gedöns ist ja, dass auch dumme Ideen immer wieder neu aufgekocht werden können. Schon 2005 verkaufte Keri Smith ihre Stirn als Werbefläche und ließ sich damals dann den Schriftzug des Meistbietenden tätowieren:

… für sage und schreibe 10.000 Dollar.

Wer jetzt denkt: „Das ist mal eine tolle Idee, ich will auch jemanden mit meiner Werbung tätowieren!“, dem kann geholfen werden, den Fred versteigert seinen Arm (wie langweilig – im Vergleich zu einer Stirn…) – seht selbst:

Nun ja wir sind 2012, da ist es dann nur noch ein QR-Code, aber besser als gar nichts… 🙂

Apropos Social Media: Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, dass wir (Blogger, Facebooker, Twitterer…) vollkommen vereinsamen und nur noch vor’m Schirm hängen und uns die Finger wund tippen. Social Media addiction hurts…. Doch auch da naht endlich Hilfe:

In diesem Sinne: Raus in die Sonne!

Starbucks macht großes Theater

„Richtig gute Unternehmen finden eine Balance zwischen Disziplin und Kreativität. Aber wir waren an einem Punkt angekommen, an dem Effizienz alles war und es nur noch darum ging, wie wir noch schneller noch mehr Kunden abfertigen können. Dabei haben wir vergessen, dass es darum geht, in unseren Filialen großes Theater zu machen, eine Geschichte zu erzählen, ein fühlbares Erlebnis zu schaffen. (…) Die besten Marken der Welt versuchen nicht, cool zu sein, sondern relevant zu bleiben. Adidas und Mercedes haben das geschafft: Sie sind sehr groß und allgegenwärtig, aber wirken dabei nicht gewöhnlich. Für uns heißt das, nicht nur direkt auf das Verkaufen von Kaffee zu schauen, sondern die grundlegende Veränderung des Konsumentenverhaltens im Auge zu behalten. Wir sind bei den sozialen Medien wie Facebook ganz vorn dabei, und in vielen unserer Filialen kann man inzwischen mit dem Mobiltelefon bezahlen.“

Starbucks-Chef Howard Schultz im Interview mit dem „Spiegel“, Nr. 37/2011.