Klein ist das neue Groß…

Produkt-Modifikationen gehören spätestens seit unserem Säulenheiligen Ansoff zur täglichen Arbeit der Entwicklungsabteilungen. Wurde jahrelang alles nur noch größer und größer, so kehrt sich der Trend nun um. Nicht mehr mini, sondern minimini ist jetzt angesagt, z.B. Schokoriegel in Bites-Form (spart das mühselige Abbeißen….) – eine so gute Idee, dass man sich glatt fragen könnte: Warum sind die da nicht schon eher darauf gekommen? Antwort: Die Achtziger waren schuld…

und das gleich doppelt:

Doch auch Coca Cola hat sich dem Mini-Format verschrieben; die neuen Kleinstbüchsen sollen nur noch 90 Kalorien enthalten (sprich: einen Schluck). Großer Vorteil der Petitessen: Man spart enorm Platz. So ein Kiosk schrumpft dann gleich mal auf Hüfthöhe, wie man kürzlich in Berlin erleben konnte:

Da komme selbst ich erdnaher Murkel mir bald als Riese vor…

 

Vergleichende Werbung – so macht man’s richtig!

In Deutschland tun sich die Unternehmen und Agenturen ja sehr schwer mit dem Thema „vergleichende Werbung“, obwohl diese seit 2000 unter gewissen Voraussetzungen erlaubt ist. Diese „gewissen Voraussetzungen“ lauten: Die Aussage muss objektiv nachprüfbar sein, darf nicht irreführen und den Wettbewerber nicht verunglimpfen und herabsetzen. Bei soviel Spielraum lässt es sich natürlich hervorragend kreativ arbeiten….

Im Mutterland des Marketing sieht das erwartungsgemäß anders aus – und so wurden wir schon mit einer Reihe hervorragender vergleichender Spots beschert, wie zum Beispiel von Pepsi & Coca Cola:

Doch nun gibt es endlich auch eine wirklich schöne, witzige Produktion aus Deutschland, die uns in nur 50 Sekunden eine einfache Story erzählt:

 

Gute Werbung kann soo einfach sein…