Ganz ausgezeichnet!

„Lehren heißt, zeigen was man liebt“ und als makketing berate ich ja nicht nur leidenschaftlich gerne in Sachen Marketing, sondern blogge, spreche im Radio, schreibe Bücher, halte Vorträge – und unterrichte. Immer in der Hoffnung, dass der Funke der Leidenschaft von mir auch auf meine Kunden, Leser, Hörer und die Studierenden überspringt.

Dementsprechend freue ich mich sehr, dass ich von der renommierten „Europäischen Medien- und Business-Akademie“ (EMBA) mit dem EMBA Lead Award 2016 als „bester Lehrender“ ausgezeichnet wurde.

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Ein Award, mit dem nicht nur das Campus-Management die Wertschätzung meiner Arbeit ausdrückt, sondern der auch maßgeblich das Urteil der Studierenden widerspiegelt. So ist es mir anscheinend gelungen, jenseits der Benotung von Klausuren, Interesse an Marketing und den vielfältigen Verknüpfungen mit uns als Marketingopfer wie -täter zu wecken und – trotz aller Passion – vieles auch kritisch zu hinterfragen, denn wir müssen Wirtschaftssysteme nicht als gegeben hinnehmen.

Mich erfüllt diese Auszeichnung mit viel Stolz und ich war auch sehr überrascht, als ich ihn erhalten habe, wie man dem Bild vielleicht ansehen kann:

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I love advertising because I love lying

„We know the product is going to stink. We know that because we live in the world, and we know that everything stinks. We all believe, ‚Hey, maybe this one won’t stink.‘ We are a hopeful species. Stupid but hopeful. But we’re happy in that moment between the commercial and the purchase. And I think spending your life trying to dupe innocent people out of hard-won earnings to buy useless, low-quality, misrepresented items and services is an excellent use of your energy.“

Gut gebrüllt, Löwe, möchte man Jerry Seinfield zurufen, der seine Dankesrede bei den Clio-Awards dazu nutzte, kurz und knapp mit der Marketing-Industrie abzurechnen. Der Hofnarr hat seine Schuldigkeit getan…. Ob jemand davon aufgewacht ist? Ich fürchte nicht, denn noch heute würden wie 1991 (was Seinfield in seiner Rede erwähnt) gierige Marketeers auf die Bühne springen, um sich einen Clio zu schnappen. Solange nervige Werbung mit Preisen ausgezeichnet wird, wird es noch lange bei nerviger Werbung bleiben.

Es ist daher an der Zeit, Marketing endlich neu zu denken.