Einmal die Welt mit deinen Augen sehen…

… ist in Zukunft ganz einfach, denn ich schalte mich einfach in dein Google Glasses Hangout mit ein. Und schon ist „ich sehe was, was du nicht siehst“ ein Spiel von gestern.

Sie kommt, die Google-Brille, auch wenn es sich jetzt nur um Prototypen handelt und man von Preisen um die 1.500 $ munkelt – in wenigen Jahren ist sie serienreif und erschwinglich – und ich kann schön vom Sessel aus Achterbahn fahren, Fallschirm springen und tauchen gehen.

Ich kann mir dann bestimmt auch ein Paar Schuhe angucken und „Glass“ sagt mir, wo ich sie gerade am günstigesten kaufen kann. Und ab und zu wird ein Werbebanner eingeblendet, aber nur ganz selten…. anfangs….

Augmented reality“ heißt das Zauberwort, das hier im Blog schon öfters besprochen wurde. Und kaum hat es Platz auf unseren Smartphones gefunden, springt es uns auch schon ins Gesicht.

Ich wollte ja als Kind immer so eine coole X-Ray-Brille haben – ob Google Glass das wohl können wird?? Wahrscheinlich nicht: #fail 🙂

 

 

 

Mama, Mama, mein Pflaster singt…

Nein, das Kind hat nicht versehentlich von den bunten Pillen genascht, die Mama immer zur Stimmungsaufhellung nimmt, sondern sich lediglich Papas iPad ausgeliehen – und schon sieht es kleine Frösche und dicke Schweine (Dick? Wer ist hier dick?):

„Augmented Reality“ funktioniert zwar auch analog, wie der letzte Eintrag gezeigt hat, doch digital fasziniert es nicht weniger – und so überrascht es kaum, dass gerade Kinder davon schnell zu begeistern sind. Schließlich sind sie ja auch diejenige Zielgruppe, die sich schon frühestmöglich an diese Technik gewöhnen sollen, wie wir bereits beim ersten AR-Kinderbuch sahen.

Was kommt nur als nächstes? Donald Duck, der auf dem Müsli steppt? Popeye, der Spinat schmackhaft macht? Yoda. der aus der Lebertran-Flasche springt? Es bleibt spannend…

Von wegen digital: erste analoge „Augmented Reality“!

„Augmented Reality“, die erweiterte Wahrnehmung, war schon häufig Thema hier im Blog – das „Web 3.0“ zieht über die Smartphones in unsere Umwelt ein und zeigt uns mehr als in Wirklichkeit eigentlich da ist (Beispiele findet ihr hier und hier)

Aber braucht man für gutes AR immer ein Smartphone? Oder geht das Ganze auch ohne digitales Dingsbums? Ja, es geht, und nein, braucht man nicht, denn aus Taiwan kommt nun die erste analoge AR-Applikation:

Cool, analog ist jetzt das neue digital…

Heut schon Dinosaurier gefüttert? National Geographic goes AR

Waren die meisten augmented reality (AR) Anwendungen bislang auf Smartphones und Tablets begrenzt, so kann es uns nun auch passieren, dass wir mitten im Einkaufszentrum von Dinosauriern und Astronauten überrascht werden.

Die britische Firma appshaker hat die entsprechende Technik entwickelt und für „National Geographic“ eine im wahrsten Sinne des Wortes aufsehenerregende Werbung gezaubert:

Was kommt wohl als nächstes?

Gott sei Dank – augmented reality jetzt auch für Erwachsene! :)

Habe ich neulich noch das erste Kinderbuch vorgestellt, das sich konsequenterweise gleich der jüngsten Zielgruppe widmet, so können jetzt alle Erwachsenen aufatmen – natürlich gibt es vergleichbare Angebote auch für Großen!

Zum Beispiel einen Mode-Katalog, bei dem man – iPad & AR sei Dank – die Models auf einmal in Unterwäsche sehen kann (als Kind gab es ja immer so Kleinanzeigen für Röntgenbrillen…

…aber die braucht man heute eben nicht mehr, denn jetzt gibt es ja eine App:

Kinderträume werden wahr – ich sage: Danke, liebe Entwickler! 🙂

 

Das erste Kinderbuch in „augmented reality“

Trotz „Layar“ und ähnlichen Programmen scheint dem ein wenig älteren Smartphone-Nutzer diese ganze „augmented reality“-Geschichte noch wie entfernte Zukunftsmusik erscheinen (weitere Beispiele findet ihr hier). Doch die Marketing-Abteilungen arbeiten bereits mit Hochdruck daran, wie diese erweiterte Wahrnehmung in Produkte umgesetzt werden.

Aktuelles Beispiel: die Parrot Carrot Safari.

Neue Technologien wachsen mit ihren Nutzern mit, daher wird folgerichtig auch gleich die jüngste Generation an die neuen Möglichkeiten herangeführt. Was jetzt noch quasi „Avantgarde“ ist, wird eines Tages zum Alltag dazugehören…

Die Zukunft des Marketing – Teil 1: Web 3.0

Das Web 2.0 hat uns vom reinen Konsumieren der Inhalte weggeführt hin zum Produzieren und Teilen von Inhalten (jeder kann content absondern und ihn auch verbreiten) und selbst das ist keine kommunikative Einbahnstrasse mehr, sondern dank der vielen Kommentarmöglichkeiten ein einfach zu führender Dialog.

Web 2.0 hat nicht nur unser Privatleben, sondern erst recht das Marketing und die Business-Welt richtig durchgeschüttelt. Die Verunsicherung, wie man damit denn nun umzugehen habe, ist in den Unternehmen immer noch groß, überzeugende Social Media Konzepte gibt es nur wenige. Daher die durchaus bange Frage: Was kommt nun als nächstes?

Technisch bewegen wir uns auf das sogenannte „Web 3.0“ zu, die „augmented reality“, was nichts anderes heißt, als dass wir mit unseren Smartphones in Zukunft mehr sehen werden als das, was da ist. Ein Beispiel:

 

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das erste Filmstudio die „Lola rennt“- Film-Tour für Berlin verkaufen wird… Doch auch jenseits touristischer Angebote gibt es eine Menge Einsatzmöglichkeiten:

 

Ist das wirklich die Zukunft? Nein, das ist schon längst die Realität. Smartphone-Besitzer können sich „layar“ runterladen, falls es nicht ohnehin schon Bestandteil des Smartphone-Angebotes ist:

 

Wie die Zukunft des Marketing aussehen könnte, das zeigt uns Keiichi Matsuda in seinen Video-Arbeiten:

Gut, das könnte jetzt leicht übertrieben wirken, aber nach dem layar-Video ist ja nix mehr auszuschliessen….

Augmented reality wird also nach und nach in unser Leben eindringen – und eines Tages wird unser Leben dann so aussehen (das Video ist in 3D – wer also noch eine alte 3D-Brille zuhause rumzuliegen hat, sollte sich dies auch unbedingt in 3D angucken! Alle anderen können von 3 auf 2D umschalten, ist aber nur der halbe Spaß!):

Die Zukunft sieht bunt aus – freut euch… 😉