Wenn bei Genua die rote Sonne hinter der Akropolis versinkt…

Manchmal werde ich ja das Gefühl nicht los, dass einige Marketing-Abteilungen ihre Kunden für komplett blöde halten, so z.B. Barilla.

 

Zappe ich doch neulich entspannt durch die Werbeblöcke und entdecke folgenden Spot:

Basilikum, Parmesan, Pesto alla Genovese – doch halt, was läuft denn da im Hintergrund? Ein Sirtaki?? Ein Tanz in der Tradition griechischer Volkstänze? Das nenne ich mal Beliebigkeit.

Nun könnte man ja argumentieren, dass im vereinten Europa das alles egal ist und irgendwie Mittelmeerraum eben Mittelmeerraum sei. Hauptsache, es klingt nach Urlaub. Und schließlich gab es in der Antike auch griechische Kolonien auf dem italienischen Festland und Sizilien (gut, bis nach Genua sind sie nie gekommen, aber egal…). Aber warum nennt man das Pesto dann nicht gleich „mediterraneo“? Die betreuende Agentur sitzt wohl in Amsterdam, bei der Entfernung kann man schon mal etwas verwechseln, aber hat denn bei Barilla niemand diesen Spot abgenommen?

Wie man es dreht und wendet, es stimmt vorne wie hinten nicht. Und ich finde es ärgerlich. Denn wenn beim Spot schon geschummelt wird, dann möchte ich gar nicht wissen, was beim Produkt alles nicht ganz „sauber“ ist. Nebenbei bemerkt, kann man sich sein Pesto auch ganz leicht selbst machen – und es gibt übrigens auch sehr schöne traditionelle Musik aus Genua:

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