makketing macht mal Pause & wünscht frohe Weihnachten!

Ein turbulentes und kunterbuntes makketing-Jahr neigt sich dem Ende entgegen und auch ich schalte mich nun einmal ab und begebe mich bis Anfang Januar in den „normalsterblicher Konsument“-Modus.

Ich bedanke mich bei all den treuen wie auch den zufälligen Lesern des Blogs für eure Aufmerksamkeit, die ihr meinen Beiträgen geschenkt habt. Und ich verspreche, auch 2015 wieder ganz fleißig zu sein und Marketing mit anderen Augen zu sehen…

Ich wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest, entspannte Feiertage, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein friedliches, gesundes, kurzweiliges 2015!

Und für alle Muffels & Moffels ein abschließender Kommentar zum Fest 🙂

Wenn „Frauenversteher“ Werbung machen…

Es gibt – natürlich – nur ganz wenige Dinge, von denen Männer keine Ahnung haben. Das größte Geheimnis ist und bleibt für uns jedoch: die Frau. Nicht nur Schuhsucht, Dekorierungswahn und Mädelsabende mit Prosecco-Stößchen werden uns ein ewiges Mysterium bleiben, nein, auch sämtliche körperlichen Aspekte bleiben für uns….spooky und obskur.

„Frauenversteher“ ist daher aus Männersicht auch kein Lob, sondern kennzeichnet den Blender, der vorgibt zu verstehen, was mann gar nicht verstehen kann.

Doch was passiert nun, wenn Männer Werbung für Frauen-Produkte machen sollen? Unfähigkeit trifft auf Unkenntnis:

„Tampax is perfect for when tiny eggs come pouring out of my vagina, covered in blood, and I need something to scoop them up to put them back inside my body, so that I can have babies.“

Sorry, Jungs….

Ich hasse….

Weihnachten, das Fest der Liebe… und der Geschenke, die übersüßten, überteuerten Heissgetränke mit leichten Spuren von Alkohol, die lärmenden Weihnachtsmärkte, die exzessiven Weihnachtsfeiern, das Völlegefühl von Gans, Kloß, Rotkohl….. ach, ich liebe Weihnachten!

Manche aber möchten lieber nichts wie weg aus diesem Trubel – und da bieten sich natürlich tolle Ziele an – je weiter, desto besser. Leider gibt es auch am Urlaubsort reichlich Störendes – die Einheimischen beispielsweise. Kann man leider nix machen, denn:

Einheimische am Strand des Urlaubsortes sind kein Reisemangel. Auch dann nicht, wenn sie einen gewissen Lärmpegel erzeugen.

AG Aschaffenburg, AZ 13C 3517/95

Und so hasst man seinen Urlaubsort eben auch – so wie dieser junge Mann hier:

Blaue Tasche weg, Geld weg, Papiere weg. Aber wird es nicht schön? Passt doch irgendwie wieder in die Vorweihnachtszeit…irgendwie… Dahinter steckt (natürlich) die Tourism Authority of Thailand (TAT), die sich dachten, dass die konventionellen Imagekampagnen ziemlich durchgedudelt seien und eine solche, nun ja, „Anti-Kampagne“ mehr Aufmerksamkeit bringen würde. 2,3 Millionen Klicks sind dabei schon ein veritabler viraler Erfolg.

Blauen Himmel, Strand und freche Affen haben eben viele Destinationen, aber wahre Gastfreundschaft gibt es eben nur in Thailand. Und clevere Tourismus-Marketing-Köpfe….