Galileo, Galileo, Galileo!

Jeder der nach dieser Titelzeile sofort einen Song im Kopf hat, der ist hier richtig. Allerdings wird nun nicht kollektiv gesungen… was im Falle von William Shatner aka Captain James T. Kirk wahrscheinlich auch angenehmer ist:

Herzerwärmend, oder? Kinder, einäugige Teddybären und ein Sonnenuntergang PLUS ein Kultsong und eine Kultstimme und schon ist der perfekte Spot fertig – discover your smile!

Selten, sehr selten…

… schaue ich mir einen Spot mehrmals an. Und noch seltener bin ich sprachlos. Der hier hat’s geschafft:

Monty Python meets Yellow Submarine meets Skittles… im Übrigen ist das ein Spot des größten australischen Online-Reiseanbieters, Wotif.com:

Michael Betteridge, Wotif’s general manager of marketing, says the campaign, which launched last month, „is designed to reach the ’next generation‘ of travelers and introduce them to our brand, our range of travel products and experiences, and to our irreverent and fun approach to travel.“ (zitiert nach Adweek)

Und da dachte ich immer, Hornbach wäre mutig gewesen… 🙂

 

Ich bin viele – Social Media für EinzelkämpferInnen

Ob Freiberufler, Trainer, Coach, Gründer oder sonstwie Selbständiger – Social Media bietet viele Möglichkeiten des Eigenmarketings, aber auch die eine oder andere Gefahr. Wie man die sozialen netzwerke für sich nutzen kann und welche Werkzeuge uns dafür zur Verfügung stehen, dass erzähle ich am 7. Oktober in einem 3stündigen Workshop auf Einladung der meeet AG.

Meeet bietet nicht nur wunderschöne, inspirierende Räume im Herzen der City-West für die eigenen Coachings, sondern auch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm.

Sich anmelden für meinen Workshop  (und ein bißchen mehr darüber nachlesen) kann man  hier.  Und das Beste: 3 Stunden makketing pur gibt es für nur 49,- Euro! Schnäppchen!!  🙂

Meet you at

!

Ja, es sind die einfachen Dinge im Leben…

… die wirklich zählen. Und so war uns doch allen schon immer klar, dass das kleine braune Suchtstück in Wirklichkeit der einzige Weg zur Entschleunigung und zum wahren Glück ist. Alles andere ist eben nur….

Schokolade! Also eine ordinäre Milka hat bei mir noch nie den Wunsch des Ausstiegs aus meinem kleinen Käseleben (dank an dieser Stelle an Henri Hartmann für die konsequente Nutzng dieses Begriffes) ausgelöst.

Die einfachen Dinge. Hach. Frisches Brot. Frische Butter. Frischer Käse – und dazu ein gutes Glas Wein…

Nun ja, ich persönlich bin ja der Meinung, dass man das Fachgeschwafel den Fachleuten überlassen sollte…

…um selbst dann den Wein in trauter Zweisamkeit zu genießen:

Wie gesagt: die einfachen Dinge. Darauf mach ich mir jetzt schön ne Dose Roten auf… 🙂

 

 

Ausnahmsweise: 2 x 2 Freikarten zu gewinnen!

Natürlich mache ich bei makketing grundsätzlich keine Werbung…. außer für eigene Projekte. Und als begleitender Dozent des Cimdata-Medienakademie-Projektes „BRAND BERLIN“ möchte ich ordentlich die Werbetrommel schlagen…

In gut drei Wochen heißt es: Türen auf! Dann startet der erste Kongress zur Marke Berlin in der Eventpassage. Themenschwerpunkt: die Entertainment-Industrie und ihre Bedeutung für die Hauptstadt.

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Das hochattraktive Programm steht und ist hier anzusehen, Tickets sind über die Website zu erwerben. Schnelle Finger schreiben mir jedoch bis 12. 9.  eine mail an m(at)kketing.de und mit etwas Losglück können 2 x zwei Personen kostenlos am Kongress teilnehmen!

Es ist nicht alles Gold, was brummt

Goldfinger, the man with the Midas touch… *träller* Da bin ich nun wieder einmal zu Besuch im radioeins-Studio bei den goldigen Burschen von Zweiaufeins, um zu erklären, was an den Goldbären eigentlich so golden ist:

Gold wird aufgrund seiner Seltenheit einerseits und seines Glanzes andrerseits – es ist eines der wenigen farbigen Metalle – seit jeher als kostbar und wertvoll erachtet. Schon unsere Vorvorvorvorvorvorfahren haben es deshalb vor 7.000 Jahren in erster Linie für Schmuck und rituelle Gegenstände verwendet, seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. gab es dann die ersten Goldmünzen als Zahlungsmittel. Die Azteken verwendeten für Gold einen Begriff, der übersetzt „göttliches Exkrement“ bedeutete – und auch wir kennen heute noch die Redewendung „aus Scheiße Gold machen“.

Und da sind wir auch schon beim Marketing. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die einerseits Vergoldung einsetzen, um ihrem Produkt die Kostbarkeit zu verleihen. Blattgold kann auf der anderen Seite auch unbedenklich verzehrt werden, es reichert sich nicht im Körper an und wird wieder ausgeschieden, daher findet man Gold auch auf der Currywurst oder im Likör – wie zum Beispiel im berühmten Danziger Goldwasser:

Das Gold soll hier – nach guter alter Alchimistenansicht – die Wirkkraft der Kräuter verstärken….

Es gibt aber Produkte, die sich nur den Begriff „Gold“ greifen, aber gar nicht gülden sind: der Goldbär zum Beispiel.

Haribo brachte den ersten Gummibären 1922 auf den Markt, damals noch als Tanzbär. Ein großer Erfolg; er wurde entweder einzeln oder in dekorativen Blechboxen verkauft. Zur Abgrenzung von anderen Gummibären wurde der Tanzbär in den 60er dann zum Goldbären, auch wenn die Bären bunt sind und höchsten gelb. Wörtlich betrachtet ist das aber noch nicht einmal gelogen, denn der indogermanische Wortstamm von „Gold“ lautet „ghel“ und bedeutet nichts anders als glänzend, gelb (Safran macht den Kuchen ghel…). Die gelben Goldbären sind also wirklich goldig….

Täglich werden übrigens 100 Millionen Goldbären produziert und nicht nur für Haribo ist das ein prächtiges Geschäft, sondern auch noch jemand ganz anderes verdient sich dabei seit Jahren eine goldene Supernase:

Achtung! Lesen Sie diesen Blogeintrag NICHT!

Jajaja… was verboten ist, macht gerade scharf…und da unser Gehirn nicht positiv und negativ unterscheiden kann (denke jetzt nicht an einen Elefanten…), sondern ziemlich plump jedesmal darauf reinfällt, denkt sich eben auch so mancher Marketing-Novize, wie unglaublich komisch und effektvoll es doch wäre, den Konsumenten vor dem Produkt zu warnen, Weil: Dann greift er ja erst recht zu!! Haha, ausgetrickst!!

Dass dabei durchaus auch großer großer Schwurbelunsinn entstehen kann, zeigen folgende Beispiele:

EPSON MFP image

Achtung, lieber Kunde, der Inhalt dieser Tüte ist gesund!! Iii bäh!  Bloss nicht kaufen. Lieber Backwaren beim Bäcker in der Nähe erwerben. Moment mal… das hab ich doch gerade getan. Sonst würde ich doch diese Tüte nicht in den Händen halten… häääh?? Wie jetzt ? Nochmal: Also ich lege Wert auf natürliche Zutaten und habe das Brot beim Bäcker gekauft, darf das aber nun nicht essen, weil „Vorsicht, gesund!“??

Ach, dann lass ich das mit dem Brot lieber und schnapp mir mal ein schönes Buch….

SAMSUNGUaaah, lieber doch nicht, das ist ja auch gefährlich…. „Vorsicht, Buch!“ Bitte gehen Sie weiter, bleiben Sie nicht stehen, hier gibt es nichts zu sehen, weitergehen bitte….

Stimmt aber. Bücher sind echt viel zu gefährlich: Man kann sich an den scharfen Seiten schneiden, es kann einem auf den Fuss fallen, es kann brennen… da lob ich mir doch meinen federleichten Ebook-Reader! Und da die deutsche Buchbranche anscheinend auch gar keine Bücher mehr verkaufen will, muss ich wenigstens kein schlechtes Gewissen mehr haben. Da beiß ich doch gleich noch mal herzhaft von meinem Discounterbrötchen ab… 🙂