Window-Shopping wörtlich genommen…

Einen QR-Code von einer Schaufensterscheibe einscannen ist mittlerweile ja ein alter Hut (…und soo 2012). Denn neben dem Trend, nur noch Schau-Räume einzurichten, in denen die Ausstellungsstücke betrachtet, aber nicht gekauft, sondern nur via Smartphone bestellt werden können (z.B.  DaWandas „Snuggery“ in Berlin-Charlottenburg oder die seit langem geplanten amazon-Retail-Stores), entwickelt sich das Window-Shopping immer mehr zum Einkaufserlebnis:


Geöffnet 24/7, kein teures Verkaufspersonal mehr nötig und die jugendliche Zielgruppe findet es obercool, endgeil und töfte.

Was wir hier sehen, ist nichts anderes als ein Prototyp für das „Shoppen 2015“ – ganz gleich, ob wir Alten noch verzweifelt an unserem „echten Einkaufserlebnis“ festhalten möchten. Ist der aggressive Versandhandel der eine Sargnadel für den klassischen stationären Handel (und viele Händler empfinden sich jetzt schon als Showroom von amazon: Der Kunde kommt, beschaut und prüft die Ware, um dann noch im Laden via amazon-App das Produkt zu bestellen), werden diese neuen Einkaufsmodelle ihr Übriges tun, um unsere Fußgängerzonen zu veröden.

In Einkaufszentren würde ich jedenfalls nicht mehr investieren….

 

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