Die Sonne bringt es an den Tag… das Angebot…

Ich beschäftige mich hier im makketing-Blog gerne mit den vielen neuen technischen Möglichkeiten von AR (augmented reality) bis QR (quick response) – und insbesondere wie diese Techniken für innovative (ahh, endlich benutze auch ich mal dieses Unwort…) Aktionen genutzt werden.

Ein sehr schönes Beispiel kommt aus Asien: Ein Supermarkt verzeichnet Umsatzeinbrüche in der Mittagspause und kommt auf die Idee, Sonderangebote zu machen, die nur mittags zu sehen sind – wenn die Sonne richtig steht:

Wer jetzt glaubt, das sei wieder typisch asiatisch, der achte doch einmal darauf, wie oft ihm diese QR-Codes bereits im Alltag begegnen – ob im „Spiegel“ oder auf dem Deckel von Marmelade-Gläsern…

Just another brain brick in my car…

Lego erfreut seit Generationen die Kinderherzen und ist mit seinen Baumeistern stetig mitgewachsen: Wer mit „duplo“ angefangen hat, kann dann je nach Geschlechterpräferenz in pink weitermachen  oder sich doch lieber auf den LKW-Bausatz für große Jungs stürzen.

Erfolgreiche Marken müssen mit der Zeit gehen und so gehören zur erfolgreichen Diversifikation von Lego auch digitale Produkte wie die beliebten „Star Wars“-Games:

 

Doch nun werden die kleinen Klötzchen auch noch intelligent und erkennen, was da aus ihnen gebaut wird. Und nicht nur das – sie senden diese Informationen an meinen PC, mein Smartphone, meine Spielekonsole, so dass ich mit meiner Eigenkreation nun digital spielen kann:

 

Meine Güte, alles wird intelligenter, selbst Lego-Bausteine… ob ich da in meiner Entwicklung überhaupt mithalten kann? Wie lange es wohl noch dauern wird, bis wir einen Chip in uns haben, der auf jedes Gerät unsere Konfiguration überträgt? Und kann ich mich dann auch via Smartphone pimpen? Hach, schöne neue Welt….

Mama, Mama, mein Pflaster singt…

Nein, das Kind hat nicht versehentlich von den bunten Pillen genascht, die Mama immer zur Stimmungsaufhellung nimmt, sondern sich lediglich Papas iPad ausgeliehen – und schon sieht es kleine Frösche und dicke Schweine (Dick? Wer ist hier dick?):

„Augmented Reality“ funktioniert zwar auch analog, wie der letzte Eintrag gezeigt hat, doch digital fasziniert es nicht weniger – und so überrascht es kaum, dass gerade Kinder davon schnell zu begeistern sind. Schließlich sind sie ja auch diejenige Zielgruppe, die sich schon frühestmöglich an diese Technik gewöhnen sollen, wie wir bereits beim ersten AR-Kinderbuch sahen.

Was kommt nur als nächstes? Donald Duck, der auf dem Müsli steppt? Popeye, der Spinat schmackhaft macht? Yoda. der aus der Lebertran-Flasche springt? Es bleibt spannend…

Von wegen digital: erste analoge „Augmented Reality“!

„Augmented Reality“, die erweiterte Wahrnehmung, war schon häufig Thema hier im Blog – das „Web 3.0“ zieht über die Smartphones in unsere Umwelt ein und zeigt uns mehr als in Wirklichkeit eigentlich da ist (Beispiele findet ihr hier und hier)

Aber braucht man für gutes AR immer ein Smartphone? Oder geht das Ganze auch ohne digitales Dingsbums? Ja, es geht, und nein, braucht man nicht, denn aus Taiwan kommt nun die erste analoge AR-Applikation:

Cool, analog ist jetzt das neue digital…

quergelesen 7

Es ist wieder einmal an der Zeit, auf die Schwesternblogs „talketing“ und „greenmakketing“ zu schauen, denn da hat sich einiges getan in den letzten Wochen…

Wie immer findet man auf talketing die radioeins-Interviews zum Nachhören, diesmal über den Mythos „Sex sells„. Und ich habe mich ein wenig mit Storytelling im Tourismus sowie gut und weniger gut gemachten Reise-Werbung auseinandergesetzt – und das gleich 1, 2, 3x. Viele neue Beispiele für Guerilla- und Ambient-Marketing finden sich dann noch hier.

Wenn es um grünes Marketing geht, dann ist der greenmakketing-Blog die richtige Anlaufstelle. Dort findet man zum Beispiel mehr über die „Greenpeace-Mobilbox“ oder wie man Hunger heutzutage einfach erfahrbar machen kann. Was dabei herauskommt, wenn green marketing komplett falsch verstanden wird, lässt sich dort ebenso gut nachlesen wie die Auswirkungen des apokalyptischen Konjunktives.

Viel Vergnügen – und viel Spaß beim sommerlichen Eisessen!