Wie ich mein Social Media organisiere

‚Sehr häufig werde ich gefragt: „Wo nimmst du nur all die Zeit her, die du aktiv  online in deinen Netzwerken verbringst?“, meist in Verbindung mit einem leicht fassungslosen Kopfschütteln…

So aufwändig ist das gar nicht und daher möchte ich in diesem Post einmal meinen ganz persönlichen Umgang mit Facebook und Co darlegen – gerne zur Nachahmung empfohlen! Für die meisten hier genannten Programme gibt es auch gute Alternativen, aber wie gesagt: So organisiere ich mich….

Um mich mit den Informationen zu versorgen, die für mich relevant sind, habe ich mir eine netvibes-Seite eingerichtet. Dies ist ein kostenloser RSS-Feed-Reader, der es mir erlaubt, alle für mich wichtigen Blogs auf einen Blick zu verfolgen und schnell spannende News herauszufiltern. Die netvibes-Site ist öffentlich, jeder Aussenstehende kann sich ebenso wie ich durch die Blogs durchklicken. Zusätzlich kann ich interessante Fundstücke, Videos und Links dort posten.

Alles, was mir so unterkommt, Bilder, Videos, Links, Zitate – on- wie offline – sammle ich auf meinem tumblr-Account. Tumblr bietet, wiederum kostenlos, eine Art „digitales Sammelsurium-Tagebuch“ – das Hinzufügen von Material funktioniert ganz einfach per Mausklick. Mir geht so nichts mehr verloren und ich kann dann später aus dem gesammelten „Zeugs“ meine „richtigen“ Einträge basteln. Auch meine tumblr-Seite ist öffentlich, jeder kann an meinen Fundstücken teilhaben, sie weiterleiten, kommentieren usw. Gleichzeitig ist mein Account so eingestellt, dass jeder Eintrag automatisch in meinem Twitter- und meinem Facebook-Account gepostet wird.

Twitter (@makketing) dient mir ebenfalls dazu, interessante Informationen zu entdecken, die mir sonst verborgen geblieben wären. Ich folge dort Marketing-Autoren und -Fachleuten, deren getwitterte Links mir wertvolle Quellen aufzeigen 🙂

Facebook dient der Kommunikation mit Freunden – doch nicht nur: In meiner Gruppe „makketing“ poste ich – und die anderen Mitglieder – Clips, Spots, Blogeinträge und vieles mehr in Sachen „gutes/schlechtes Marketing“. Es wird kommentiert, diskutiert, geteilt; nicht nur unter Freunden, sondern mit allen, die sich für diese Themen interessieren und an den Gesprächen teilnehmen wollen – ein kleiner makketing-tribe also 😉

Zu guter Letzt gibt es noch diesen Blog: Die Postings hier sind etwas länger und in der Regel auch bearbeitet, d.h. ausformuliert. Ziel ist es, einmal wöchentlich hier etwas kluges – oder zumindest unterhaltsames zu schreiben – und selbstverständlich wird jeder Blogeintrag auch wieder über Twitter, tumblr und Facebook kommuniziert – automatisch!

Social Media bietet mir also in erster Linie Werkzeuge, einen Teil meiner Arbeit und einen großen Teil meiner Kommunikation besser zu organisieren, als es mir zuvor möglich war. Dank meines Netbooks bin ich schnell, immer und überall online – wenn ich es sein will! Ich konsumiere nicht nur wesentlich leichter Inhalte, ich kann diese auch teilen, diskutieren und neue Inhalte produzieren. Das muss beileibe nicht jeder tun – bei mir gehört es aber zu meinem Job dazu (und jaaaa, es ist auch meine Leidenschaft, zu kommunizieren).

Zurück zum Ausgangspunkt: Wieviel Zeit kostet mich das nun täglich? Zwischen 60 – 90 Minuten verbringe ich damit, Informationen zu sichten, zu sammeln, aufzubereiten und zu teilen. Und ich lese trotzdem noch meine Zeitungen… 🙂 Ich nutze dazu bislang „tote“ Zeit zwischendurch (Wartezeiten, Leerläufe etc.) und es geht zu Lasten meines Fernsehkonsums – aber lieber bin ich online aktiv als mich vor der Kiste liegend nur berieseln zu lassen 🙂

Anregungen und eigene Erfahrungsberichte sind hier herzlich willkommen!

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